Sie können die Liste der angezeigten Veranstaltungen filtern. Um wieder alle Veranstaltungen zu sehen, setzen Sie den Filter bitte zurück.

Rückengerechtes Arbeiten und Bewegtes Lagern
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+

Rückenbeschwerden sind Alltag in der Pflege, besonders bei der Arbeit mit schwer pflegebedürftigen Menschen. Dem kann jedoch jeder in der Pflege entgegenwirken. Dazu gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze, die beide Inhalt der Fortbildung sind.

Oft geht den Rückenbeschwerden ein Heben und Tragen von mehr als 10-15 kg voraus. Im ungünstigen Fall kann der Auslöser das Anheben eines Beines oder eine Übernahme des Aufrichtens im Bett oder das Lagern eines Patienten im Bett sein. Dabei gibt es einfache Grundregeln, die, wenn sie Berücksichtigung finden, eine gute Vorbeugung vor dem „Verheben“ sind. Schließlich gilt es, mit Hilfsmitteln effektiv den Transfer und das Lagern eines Menschen zu gestalten. So setzt der eine Grundsatz an am richtigen Heben und Tragen unter Zuhilfenahme von Transferhilfen. Ein pflege-therapeutisches Konzept, das das richtige Heben und Tragen
vermittelt, ist das Bobath-Konzept.

Der zweite Ansatz nutzt die Erkenntnis, dass Menschen sich im Schwerkraftfeld mit sehr wenig Kraftaufwand bewegen können. Verstehen wir als Pflegende diese Bewegungs-Möglichkeiten und setzen sie entsprechend um, dann weichen wir einem Heben und Tragen grundsätzlich aus. Im Konzept Bewegtes Lagern wurden beide Ansätze zusammengeführt. So wie der Patient das menschengerechte Bewegen braucht, um an seine im Leben gelernten Bewegungserfahrungen knüpfen zu können, so brauchen wir auch eine Rücken schonende Arbeitsweise in Momenten, wo heben und tragen unumgänglich erscheinen. Zusätzlich fließen die Ansätze weiterer Konzepte ins Bewegte Lagern ein, wenn es z. B. um die Phänomene Wahrnehmung (Basale Stimulation), Spastik und Kontrakturen (PNF, Rolfing) oder Schmerz (V.v. Weizäcker, Feldenkrais) geht. Zu Grunde liegt ein Handlungsmodell, das den Blick
auf Lagerung/Positionieren, Bewegen, Haltung und Position erweitert.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 110,00
Ort
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegende
Informationen

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse-Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Einführung in das Konzept Basale Stimulation®
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+

Das von Professor Dr. Andreas Fröhlich entwickelte Konzept wurde im sonderpädagogischen Bereich mit schwer mehrfach behinderten Menschen erprobt. Welche Bedeutung Wahrnehmung für den Menschen hat, erfahren die Teilnehmer ansatzweise in Eigenerfahrung und Partnerarbeit. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Wahrnehmung, Bewegung und nonverbaler Kommunikation. Besonders das gegenseitige Beeinflussen der Themen wird nachvollziehbar vermittelt.

Basale Stimulation versteht sich nicht nur als methodische Herangehensweise, sondern vermittelt eine pflegerische, therapeutische und pädagogische Grundhaltung. In ihr wird der Mensch als Lernender gesehen, der seine Entwicklung selbst bestimmt und immer in Wechselwirkung mit seiner Umgebung und seinem Umfeld zu sehen ist. Wie dies in die Praxis umgesetzt werden kann, ist ein Schwerpunkt des Seminars.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 95,00
Ort
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegende
Informationen

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse.Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Lagern und Bewegen von Menschen in der letzten Lebensphase
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+
Bewegung bedeutet Lebendigkeit

Bewegung bedeutet Lebendigkeit

Bewegung bedeutet Lebendigkeit, ermöglicht Entwicklung, eröffnet neue Perspektiven. Position beziehen, Haltung aufbauen und zur Ruhe kommen schafft den Raum für den Rückblick, den Blick nach vorn, sich in Beziehung zu bringen. Die Aspekte von Bewegung und Position bestimmen das Leben und den Lebensabschied. Wie gelingt es Pflegenden angepasste, vom Klienten selbst bestimmte und bedürfnisorientierte Angebote im Liegen und Sitzen zu gestalten? Wie können Mikrolagerungen und Mikrobewegungen entlastend und schmerzlindernd wirken? Wie kann die Lagerung genutzt werden, um in Begegnung zu kommen? Welche zusätzlichen Maßnahmen helfen die Lageveränderung sinngebend zu begleiten? Wie können Lagerungstücher kreativ als Hilfsmittel unterstützend eingesetzt werden? Was kann die Atemnot erleichtern? Diese Fragen (und natürlich die der TeilnehmerInnen) werden im Mittelpunkt des Fortbildungstages stehen. Neben vielen Anregungen wird es Raum geben, aneinander verschiedene Lagerungs- und Bewegungsangebote zu üben.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 110,00
Ort
Zielgruppe
Pflegende, Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten
Informationen

Für die Teilnahme erhalten Sie 8 Fortbildungspunkte für die "Registrierung beruflich Pflegender".

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse-Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Zertifikatskurs PNF
08.02.–15.12.2017
+
Behandlung von Krankheitsbildern in Neurologie, Orthopädie, Traumatologie (Grund- und Aufbaukurs)

Kursziel:
Sie sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse unter Nutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems und unter Berücksichtigung der sensomotorischen Ausfälle auf die Behandlung der Patienten mit der PNF-Methode zu übertragen. Dabei sollen die Bewegungsmuster ökonomisiert oder weitestgehend zur Norm zurückgeführt werden. Am Ende des Aufbaukurses sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, das PNF-Konzept nicht bestimmten Krankheitsbildern, sondern Symptomen zuzuordnen: Durch Auswahl der Ausgangsstellungen und Bewegungsabläufe auf der Matte, der Bank, im Sitz, im Stand und in der Fortbewegung,
sowie auch in der Anwendung von Techniken und Behandlungsverfahren soll eine vom Aufbau her funktionell orientierte Behandlung mit den Grundprinzipien und der Philosophie der PNF durchgeführt werden.

Lernziel:
Sie kennen die Zusammenhänge der funktionellen Anatomie und der Biomechanik als Grundlage der PNF-Methode und können den Bezug zu den entsprechenden Funktionsstörungen herstellen. Sie verstehen die Zusammenhänge der funktionellen Neuroanatomie und Neurophysiologie (sensomotorische Funktionskreise, Eigen- und Fremdreflexe, Gleichgewichtsapparat, pyramidales und extrapyramidales System). Dies ist die Basis dafür, periphere und zentrale Bewegungsstörungen zu verstehen und die entsprechenden klinischen Ausfallerscheinungen (Störungen der sensomotorischen Funktionskreise) ableiten zu können. Sie beherrschen die Durchführung der PNF-Pattern und Techniken (agonistische und antagonistische Techniken, Entspannungstechniken) sowie Ihren Gebrauch mit Bewegungsmustern und setzen diese indikationsbezogen und befundorientiert ein. Sie können im orofazialen Bereich die Funktion von Gesicht, Atmung, Mund, Schlund, Kehlkopf, Zungenbein etc. erkennen, Störungen beurteilen und beherrschen deren Therapie. Sie können den normalen Gang und die pathologischen Abweichungen analysieren sowie die Stadien der motorischen Kontrolle in den einzelnen Gangphasen beschreiben. Sie können Gangfehlfunktionen ableiten und die entsprechenden Bewegungsmuster und Techniken in der Behandlung beherrschen.
Die Anwendung von PNF ist in fast allen Behandlungsbereichen möglich, z.B. in der Neurologie
bei Lähmungen, Spastik und Schmerz, chirurgisch-orthopädisch, bei Erkrankungen in der Inneren Medizin und aus dem rheumatischen Formenkreis. Die angepasste Kombination von Widerstand und Widerlagerung im Zusammenspiel mit den Techniken machen erst die individuelle und spezifische Behandlung aus. Daher werden die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse im Aufbaukurs vertieft und durch neue Aspekte im Denken und vor allem im Handeln ergänzt werden.

Hintergrund:
Das PNF-Konzept kommt bei Patienten mit neurologischen Störungen nach Abschluss der Hirnreife, aber auch bei Patienten mit orthopädischen Defiziten zum Einsatz. Es will über die Stimulation von Proprio- und Exterozeptoren sowie über den Einsatz von PNF-Techniken und PNF-Mustern physiologische Bewegungen bahnen. Wichtig für ein umfassendes Ergebnis ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren). Die Befundaufnahme orientiert sich am Schema der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO) und ist ebenfalls, wie die Grundprinzipien des motorischen Lernens, Bestandteil dieses Gesamtkonzeptes. Mit diesem nach wie vor modernen Konzept lassen sich äußerst erfolgreich Krankheitsbilder sowohl im neurologischen als auch im orthopädisch, traumatologischen Bereich behandeln. Dies geschieht einerseits auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Motorisches Lernen / Motorische Kontrolle, Schmerzbehandlung, Behandlung von Spastizität, Ganganalyse,...), andererseits basiert die Herangehensweise auf jahrzehntelanger Erfahrung von Physiotherapeuten und Ärzten. Dabei sorgt die weltweite Vernetzung der Instruktoren durch die IPNFA (International PNF Association) für eine stetige Weiterentwicklung der Befund- und Therapieansätze auf höchstem Niveau.

Lehrplan (Grund- und Aufbaukurs): 20% Theorie, 80% Praxis

  • PNF-Definition, Philosophie, Grundprinzipien
  • Befund und Therapieplan nach ICF
  • Direkte und indirekte Behandlung
  • Techniken
  • Pattern Becken / Scapula, Extremitäten, Rumpf, Nacken
  • Gangschule
  • Mattenprogramm mit Stadien der motorischen Kontrolle
  • Therapie des facio-oralen Traktes
  • Atmung
  • Kryotherapie


Prüfung:
Im Aufbaukurs: schriftliche Theorieprüfung, Befund, mündliche praktische Prüfung

Kursleitung
Marianne Heidmann
Termin
08.02.–15.12.2017
Zeiten
09:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
08.–12.02.2017
09:00–18:00 Uhr
13.–17.03.2017
09:00–18:00 Uhr
11.–15.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 1.375,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten
Informationen

In Zusammenarbeit mit das mediABC Nürnberg wird dieser Kurs angeboten.

 

Bei Anmeldung zum Grundkurs müssen Sie eine mindestens 1-jährige Berufserfahrung mit mind. 15 Wochenarbeitsstunden nachweisen. Reichen Sie dazu mit der Anmeldung und der Kopie der Berufsurkunde eine entsprechende Bestätigung Ihres Arbeitgebers ein.


F.s.m.R.® - Therapeut
09.04.–27.11.2017
+
Funktionelle sensomotorische Rehabilitation in 6 Modulen

Das Konzept F.s.m.R.® ist ein sehr schlankes, überschaubares Therapiekonzept für Therapeuten,die bewusst, effektiv, mit hoher Erfolgsquote und wissenschaftlich fundiert arbeiten wollen. Es werden theoretische, vor allem aber praktische Kenntnisse begründbar vermittelt. Deshalb hat die F.s.m.R. ® einen hohen Stellenwert in Bezug auf das praktische Umsetzen in den Behandlungsalltag.

Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Repertoire des motorisch funktionell Arbeitenden in Neurologie, Orthopädie und Traumatologie.

Inhalte aus der FBL, Brügger Therapie, MT, Neurorehabilitation und Ortho- und Traumarehabilitation, Biomechanik, funktionellen Anatomie, Physiologie, Neurophysiologie werden praxistauglichgelernt.

Ziel der F.s.m.R.® ist es, im Sinne des clinical reasoning so kausal wie möglich zu arbeiten. Dazu sollten definierte Konzepte und Techniken auf ihre jeweiligen, evidenzbasierten physiologischen Wirkprinzipien hin eruiert und ggf. modifiziert werden. Der Körper besteht aus relativ eindeutig definierten anatomischen Strukturen die funktionell und biomechanisch benutzt werden. Dieses Benutzen geschieht ausschliesslich über den entsprechenden physiologischen Mechanismus.

Therapien, die an den kausal richtigen Problemen arbeiten und dabei die funktionell anatomischen und physiologischen Prinzipien beachten, werden bei allen reversiblen Problemen ihren Erfolg haben.

Darüber hinaus sollen die ICF Kriterien für Rehabilitation berücksichtigt werden und Lehr- und Lernhilfen gekonnt eingesetzt werden. Patienten sollen nicht nur die Möglichkeit haben sich wieder richtig bewegen zu können, sondern auch gelehrt bekommen, diese in der Realität ihres Alltags auch zu tun.

Modul I Haltung und Bewegung

• Grundlagen der Körperproportionen (Kondition, Konstitution, Beweglichkeit und Statik)

   anhand der physiologischen Norm

• Pathologische Abweichungen und deren Auswirkungen auf den Bewegungsapparat

• Therapieresistente Beschwerden

• Mögliche Ursachen für Belastungssyndrome

Modul II Physiologie

• Muskelphysiologie und Neurophysiologie einmal anders, nämlich praktisch

• Bedeutung der Sensibilität

Mit diesem Wissen ausgestattet ist effektiver Arbeiten selbstverständlich  und praktische Beispiele an Patienten verdeutlichen die Inhalte des Moduls.

Modul III Praxis

• Rein praktisches Modul, welches an die Inhalte von Modul II ansetzt

• Welche therapeutischen Werkzeuge bieten sich an, für und gegen welche Pathologie

Modul IV Gang

• Ganganalyse und Gangrehabilitation

• Wie erkenne ich welche Gangmechanismen, und wie kann ich sie therapieren

• Welche therapeutischen Werkzeuge gibt es zur Behandlung von Hinkmechanismen

Modul V Neurorehabilitation

• moderne Ansätze der Neurorehabilitation werden vorgestellt

• Aspekte der Lehre und des Lernens sind integrale Bestandteile der Therapie, wie und was soll

  gelehrt werden

Anhand von Demonstration und Falltraining wird die moderne Neurorehabilitation anschaulicher.

Modul VI praktische Neurorehabilitation

• Arbeit der Teilnehmer mit Patienten unter Anleitung

• Analyse und Therapie

• Supervision und Anleitung von Patienten

Kursleitung
Rainer Pfundstein
Termin
09.04.–27.11.2017
Zeiten
14:00–16:00 Uhr
Zeitblöcke
09.04.2017
14:00–18:00 Uhr
10.04.2017
09:00–18:00 Uhr
11.04.2017
09:00–16:00 Uhr
10.07.2017
14:00–18:00 Uhr
11.07.2017
09:00–18:00 Uhr
12.07.2017
09:00–16:00 Uhr
25.11.2017
14:00–18:00 Uhr
26.11.2017
09:00–18:00 Uhr
27.11.2017
09:00–16:00 Uhr
Kursgebühr
€ 390,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, med. Bademeister
Informationen

Modul I        09.04.-11.04.2017
Modul II       10.07.-12.07.2017
Modul III      25.11.-27.11.2017

Preis pro Modul


Zeige Ergebnisse 1 bis 5 von 39

Seite 1

Seite 2

Seite 3

Seite 4

Seite 5

Nächste >

Neurologie

Mehr Informationen

Zertifikatskurs PNF
08.02.–15.12.2017
+
Behandlung von Krankheitsbildern in Neurologie, Orthopädie, Traumatologie (Grund- und Aufbaukurs)

Kursziel:
Sie sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse unter Nutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems und unter Berücksichtigung der sensomotorischen Ausfälle auf die Behandlung der Patienten mit der PNF-Methode zu übertragen. Dabei sollen die Bewegungsmuster ökonomisiert oder weitestgehend zur Norm zurückgeführt werden. Am Ende des Aufbaukurses sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, das PNF-Konzept nicht bestimmten Krankheitsbildern, sondern Symptomen zuzuordnen: Durch Auswahl der Ausgangsstellungen und Bewegungsabläufe auf der Matte, der Bank, im Sitz, im Stand und in der Fortbewegung,
sowie auch in der Anwendung von Techniken und Behandlungsverfahren soll eine vom Aufbau her funktionell orientierte Behandlung mit den Grundprinzipien und der Philosophie der PNF durchgeführt werden.

Lernziel:
Sie kennen die Zusammenhänge der funktionellen Anatomie und der Biomechanik als Grundlage der PNF-Methode und können den Bezug zu den entsprechenden Funktionsstörungen herstellen. Sie verstehen die Zusammenhänge der funktionellen Neuroanatomie und Neurophysiologie (sensomotorische Funktionskreise, Eigen- und Fremdreflexe, Gleichgewichtsapparat, pyramidales und extrapyramidales System). Dies ist die Basis dafür, periphere und zentrale Bewegungsstörungen zu verstehen und die entsprechenden klinischen Ausfallerscheinungen (Störungen der sensomotorischen Funktionskreise) ableiten zu können. Sie beherrschen die Durchführung der PNF-Pattern und Techniken (agonistische und antagonistische Techniken, Entspannungstechniken) sowie Ihren Gebrauch mit Bewegungsmustern und setzen diese indikationsbezogen und befundorientiert ein. Sie können im orofazialen Bereich die Funktion von Gesicht, Atmung, Mund, Schlund, Kehlkopf, Zungenbein etc. erkennen, Störungen beurteilen und beherrschen deren Therapie. Sie können den normalen Gang und die pathologischen Abweichungen analysieren sowie die Stadien der motorischen Kontrolle in den einzelnen Gangphasen beschreiben. Sie können Gangfehlfunktionen ableiten und die entsprechenden Bewegungsmuster und Techniken in der Behandlung beherrschen.
Die Anwendung von PNF ist in fast allen Behandlungsbereichen möglich, z.B. in der Neurologie
bei Lähmungen, Spastik und Schmerz, chirurgisch-orthopädisch, bei Erkrankungen in der Inneren Medizin und aus dem rheumatischen Formenkreis. Die angepasste Kombination von Widerstand und Widerlagerung im Zusammenspiel mit den Techniken machen erst die individuelle und spezifische Behandlung aus. Daher werden die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse im Aufbaukurs vertieft und durch neue Aspekte im Denken und vor allem im Handeln ergänzt werden.

Hintergrund:
Das PNF-Konzept kommt bei Patienten mit neurologischen Störungen nach Abschluss der Hirnreife, aber auch bei Patienten mit orthopädischen Defiziten zum Einsatz. Es will über die Stimulation von Proprio- und Exterozeptoren sowie über den Einsatz von PNF-Techniken und PNF-Mustern physiologische Bewegungen bahnen. Wichtig für ein umfassendes Ergebnis ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren). Die Befundaufnahme orientiert sich am Schema der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO) und ist ebenfalls, wie die Grundprinzipien des motorischen Lernens, Bestandteil dieses Gesamtkonzeptes. Mit diesem nach wie vor modernen Konzept lassen sich äußerst erfolgreich Krankheitsbilder sowohl im neurologischen als auch im orthopädisch, traumatologischen Bereich behandeln. Dies geschieht einerseits auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Motorisches Lernen / Motorische Kontrolle, Schmerzbehandlung, Behandlung von Spastizität, Ganganalyse,...), andererseits basiert die Herangehensweise auf jahrzehntelanger Erfahrung von Physiotherapeuten und Ärzten. Dabei sorgt die weltweite Vernetzung der Instruktoren durch die IPNFA (International PNF Association) für eine stetige Weiterentwicklung der Befund- und Therapieansätze auf höchstem Niveau.

Lehrplan (Grund- und Aufbaukurs): 20% Theorie, 80% Praxis

  • PNF-Definition, Philosophie, Grundprinzipien
  • Befund und Therapieplan nach ICF
  • Direkte und indirekte Behandlung
  • Techniken
  • Pattern Becken / Scapula, Extremitäten, Rumpf, Nacken
  • Gangschule
  • Mattenprogramm mit Stadien der motorischen Kontrolle
  • Therapie des facio-oralen Traktes
  • Atmung
  • Kryotherapie


Prüfung:
Im Aufbaukurs: schriftliche Theorieprüfung, Befund, mündliche praktische Prüfung

Kursleitung
Marianne Heidmann
Termin
08.02.–15.12.2017
Zeiten
09:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
08.–12.02.2017
09:00–18:00 Uhr
13.–17.03.2017
09:00–18:00 Uhr
11.–15.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 1.375,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten
Informationen

In Zusammenarbeit mit das mediABC Nürnberg wird dieser Kurs angeboten.

 

Bei Anmeldung zum Grundkurs müssen Sie eine mindestens 1-jährige Berufserfahrung mit mind. 15 Wochenarbeitsstunden nachweisen. Reichen Sie dazu mit der Anmeldung und der Kopie der Berufsurkunde eine entsprechende Bestätigung Ihres Arbeitgebers ein.


F.s.m.R.® - Therapeut
09.04.–27.11.2017
+
Funktionelle sensomotorische Rehabilitation in 6 Modulen

Das Konzept F.s.m.R.® ist ein sehr schlankes, überschaubares Therapiekonzept für Therapeuten,die bewusst, effektiv, mit hoher Erfolgsquote und wissenschaftlich fundiert arbeiten wollen. Es werden theoretische, vor allem aber praktische Kenntnisse begründbar vermittelt. Deshalb hat die F.s.m.R. ® einen hohen Stellenwert in Bezug auf das praktische Umsetzen in den Behandlungsalltag.

Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Repertoire des motorisch funktionell Arbeitenden in Neurologie, Orthopädie und Traumatologie.

Inhalte aus der FBL, Brügger Therapie, MT, Neurorehabilitation und Ortho- und Traumarehabilitation, Biomechanik, funktionellen Anatomie, Physiologie, Neurophysiologie werden praxistauglichgelernt.

Ziel der F.s.m.R.® ist es, im Sinne des clinical reasoning so kausal wie möglich zu arbeiten. Dazu sollten definierte Konzepte und Techniken auf ihre jeweiligen, evidenzbasierten physiologischen Wirkprinzipien hin eruiert und ggf. modifiziert werden. Der Körper besteht aus relativ eindeutig definierten anatomischen Strukturen die funktionell und biomechanisch benutzt werden. Dieses Benutzen geschieht ausschliesslich über den entsprechenden physiologischen Mechanismus.

Therapien, die an den kausal richtigen Problemen arbeiten und dabei die funktionell anatomischen und physiologischen Prinzipien beachten, werden bei allen reversiblen Problemen ihren Erfolg haben.

Darüber hinaus sollen die ICF Kriterien für Rehabilitation berücksichtigt werden und Lehr- und Lernhilfen gekonnt eingesetzt werden. Patienten sollen nicht nur die Möglichkeit haben sich wieder richtig bewegen zu können, sondern auch gelehrt bekommen, diese in der Realität ihres Alltags auch zu tun.

Modul I Haltung und Bewegung

• Grundlagen der Körperproportionen (Kondition, Konstitution, Beweglichkeit und Statik)

   anhand der physiologischen Norm

• Pathologische Abweichungen und deren Auswirkungen auf den Bewegungsapparat

• Therapieresistente Beschwerden

• Mögliche Ursachen für Belastungssyndrome

Modul II Physiologie

• Muskelphysiologie und Neurophysiologie einmal anders, nämlich praktisch

• Bedeutung der Sensibilität

Mit diesem Wissen ausgestattet ist effektiver Arbeiten selbstverständlich  und praktische Beispiele an Patienten verdeutlichen die Inhalte des Moduls.

Modul III Praxis

• Rein praktisches Modul, welches an die Inhalte von Modul II ansetzt

• Welche therapeutischen Werkzeuge bieten sich an, für und gegen welche Pathologie

Modul IV Gang

• Ganganalyse und Gangrehabilitation

• Wie erkenne ich welche Gangmechanismen, und wie kann ich sie therapieren

• Welche therapeutischen Werkzeuge gibt es zur Behandlung von Hinkmechanismen

Modul V Neurorehabilitation

• moderne Ansätze der Neurorehabilitation werden vorgestellt

• Aspekte der Lehre und des Lernens sind integrale Bestandteile der Therapie, wie und was soll

  gelehrt werden

Anhand von Demonstration und Falltraining wird die moderne Neurorehabilitation anschaulicher.

Modul VI praktische Neurorehabilitation

• Arbeit der Teilnehmer mit Patienten unter Anleitung

• Analyse und Therapie

• Supervision und Anleitung von Patienten

Kursleitung
Rainer Pfundstein
Termin
09.04.–27.11.2017
Zeiten
14:00–16:00 Uhr
Zeitblöcke
09.04.2017
14:00–18:00 Uhr
10.04.2017
09:00–18:00 Uhr
11.04.2017
09:00–16:00 Uhr
10.07.2017
14:00–18:00 Uhr
11.07.2017
09:00–18:00 Uhr
12.07.2017
09:00–16:00 Uhr
25.11.2017
14:00–18:00 Uhr
26.11.2017
09:00–18:00 Uhr
27.11.2017
09:00–16:00 Uhr
Kursgebühr
€ 390,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, med. Bademeister
Informationen

Modul I        09.04.-11.04.2017
Modul II       10.07.-12.07.2017
Modul III      25.11.-27.11.2017

Preis pro Modul


Bobath für Erwachsene - 2 Kursteile
03.09.–16.12.2017
+

Der Kurs wird gemäß IBITA-Richtlinien durchgeführt und gemäß § 124 Absatz 2 SGB V von den Spitzenverbänden der Krankenkassen als zertifizierte Weiterbildung anerkannt.


Der Kurs dient der theoretischen und praktischen Einführung in die Befundaufnahme und Behandlung von Erwachsenen mit Störungen in Funktion, Bewegung und Haltungskontrolle durch eine Läsion im ZNS. Sie erwerben die Kenntnisse und grundlegenden praktischen Fertigkeiten für eine Befundaufnahme sowohl auf der Partizipations- wie auch auf der Struktur- bzw. Funktionsebene.
Sie lernen eine individuelle Behandlung für Erwachsene mit Hemiparese zu planen und durchzuführen. Sie legen eine schriftliche und praktische Lehr-Lernzielkontrolle ab und erstellen eine Projektarbeit.

Kursleitung
Rainer Pfundstein
Termin
03.09.–16.12.2017
Zeiten
09:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
03.–10.09.2017
09:00–18:00 Uhr
10.–16.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 1.550,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten
Informationen

Voraussetzung abgeschlossene Berufsausbildung, 1 Jahr Arbeitserfahrung als Physio- oder Ergotherapeut in Vollzeitbeschäftigung, als anrechenbare Berufserfahrungszeiten gelten Tätigkeiten mit mindestens einem Umfang von 15 Wochenarbeitsstunden, Erfahrung in der Behandlung von Erwachsenen mit neurologischen Störungen (1/3 Ihrer Patienten)

Preis incl. Prüfungsgebühr und Skript


Pädiatrie

Mehr Informationen.

Manuelle Therapie bei Kindern Modul I
30.11.–03.12.2017
+
Faszia-muskulo-skeletale Therapie bei Säuglingen und Kindern bis 14 Jahre

Lernziel:
Sie erarbeiten sich in folgenden Bereichen ein umfassendes Wissen: Embryologie, Anamneseführung,
sensomotorische frühkindliche Entwicklung sowie Entwicklung des Kindes bis zum
Schulkind. Darüber hinaus eröffnen sich Ihnen Befundmöglichkeiten in neurologischen und
differentialdiagnostischen Bereichen. Durch das Erlernen von globalen und auch spezifischen
Behandlungen oder Behandlungsstrategien, gelingt es Ihnen, die vorliegenden Läsionen oder
Funktionsstörungen effektiver zu korrigieren.

Hintergrund:
Seit ich vor mehr als 20 Jahren meine Ausbildung in Manueller Therapie absolviert habe, hat
mich die Leidenschaft für dieses therapeutische Verfahren gefesselt und nicht mehr losgelassen.
Fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch dieses therapeutische Verfahren
eröffnen, absolvierte ich in den Jahren 1996 bis 2000 meine Fachlehrerausbildung. Durch das
Osteopathiestudium in der Zeit von 1995 bis 2001 konnte ich die Manuelle Therapie in meinem
eigenen Curriculum durch die funktionelle Denkweise und den Einblick in benachbarte Strukturen
und Gewebe bereichern. Schließlich war es dann das Masterstudium der Kinderosteopathie,
was mich dazu bewog, mit diesem Wissen und dieser Erfahrung einen eigenständigen Kurs
Manuelle Therapie Kinder zu konzipieren.

Inhalt:

Modul I (Säuglinge)

• Einführung und die Besonderheit bei Säuglingen und Kindern
• Embryologie
• Anamnese
• Die Kunst der Palpation
• Sensomotorische Entwicklung
• Halte- und Stellreaktionen
• Mit der Palpation zur Befunderhebung
• Klinische Befunderhebung
• Safety-Tests
• Behandlung

Modul II (Kinder bis 14 Jahre):

• Kurze Wiederholung von Modul I
• Anamnese
• Die Entwicklung bis zum Schulkind
• Die Entwicklung vom Schulkind bis zum Kind mit 14 Jahren
• Möglichkeiten der Befunderhebung
• Safety- Tests
• Behandlung

Kursleitung
Christoph Bär
Termin
30.11.–03.12.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 840,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte, Heilpraktiker
Informationen

Voraussetzungen: Zertifikat Manuelle Therapie, mind. 2 Jahre praktische Erfahrung

Jetzt anmelden

Manuelle Therapie bei Kindern Modul II
01.–04.03.2018
+
Faszia-muskulo-skeletale Therapie bei Säuglingen und Kindern bis 14 Jahre

Lernziel:
Sie erarbeiten sich in folgenden Bereichen ein umfassendes Wissen: Embryologie, Anamneseführung,
sensomotorische frühkindliche Entwicklung sowie Entwicklung des Kindes bis zum
Schulkind. Darüber hinaus eröffnen sich Ihnen Befundmöglichkeiten in neurologischen und
differentialdiagnostischen Bereichen. Durch das Erlernen von globalen und auch spezifischen
Behandlungen oder Behandlungsstrategien, gelingt es Ihnen, die vorliegenden Läsionen oder
Funktionsstörungen effektiver zu korrigieren.

Hintergrund:
Seit ich vor mehr als 20 Jahren meine Ausbildung in Manueller Therapie absolviert habe, hat
mich die Leidenschaft für dieses therapeutische Verfahren gefesselt und nicht mehr losgelassen.
Fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch dieses therapeutische Verfahren
eröffnen, absolvierte ich in den Jahren 1996 bis 2000 meine Fachlehrerausbildung. Durch das
Osteopathiestudium in der Zeit von 1995 bis 2001 konnte ich die Manuelle Therapie in meinem
eigenen Curriculum durch die funktionelle Denkweise und den Einblick in benachbarte Strukturen
und Gewebe bereichern. Schließlich war es dann das Masterstudium der Kinderosteopathie,
was mich dazu bewog, mit diesem Wissen und dieser Erfahrung einen eigenständigen Kurs
Manuelle Therapie Kinder zu konzipieren.

Inhalt:

Modul I (Säuglinge)

• Einführung und die Besonderheit bei Säuglingen und Kindern
• Embryologie
• Anamnese
• Die Kunst der Palpation
• Sensomotorische Entwicklung
• Halte- und Stellreaktionen
• Mit der Palpation zur Befunderhebung
• Klinische Befunderhebung
• Safety-Tests
• Behandlung

Modul II (Kinder bis 14 Jahre):

• Kurze Wiederholung von Modul I
• Anamnese
• Die Entwicklung bis zum Schulkind
• Die Entwicklung vom Schulkind bis zum Kind mit 14 Jahren
• Möglichkeiten der Befunderhebung
• Safety- Tests
• Behandlung

Kursleitung
Christoph Bär
Termin
01.–04.03.2018
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 840,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte, Heilpraktiker
Informationen

Voraussetzungen: Zertifikat Manuelle Therapie, mind. 2 Jahre praktische Erfahrung

Jetzt anmelden

Osteopathie

Mehr Informationen.

OSTEOPATHISCHE STANDARDS
27.–29.10.2017
+
G.O.T.D -GENERAL OSTEOPATHIC TREATMENT

In den G.O.T.-Kursen erlernen unsere Teilnehmer total body adjustment die Neu-Ausrichtung des Ganzkörper-Spannungssystems im Sinne J.M.Littlejohns und Wernhams. Dabei spielen besonders klassische osteopathische Untersuchungstechniken und Tests, sowie präzise, sanfte Artikuläre Mobilisation und Manipulation eine große Rolle.

Auch die sogenannten harmonischen Techniken mit langem Hebel oder auch die Neu-Interpretation von Littlejohn´s Polygon der Kräfte sind hier Thema. Die Kurse in Artikulärer Mobilisation entsprechen den osteopathischen strukturellen Standards europäisch geprägter MT. Diese strukturellen Methoden sind natürlich immer auf funktionelle Zielsetzungen ausgerichtet und stellen somit eine wesentliche Ergänzung des allgemeinen cura-Kursspektrums dar.

G.O.T.D Osteopathic Tests and Treatment (OTT D)

· Osteopathisches Modell nach John Martin Littlejohn

· Prinzip des Total Body Adjustment´s

· Polygon der Kräfte

· Osteopathische Diagnostik: Schwerpunkt Becken (Sacrum)

· Klassische osteopathische Tests für das Becken (Sacrum)

· Strukturelle Behandlung Becken mit oszillierenden Techniken und HVLA

Kursleitung
Gerd Beierling
Termin
27.–29.10.2017
Zeiten
11:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
27.10.2017
11:00–18:00 Uhr
28.10.2017
09:00–18:00 Uhr
29.10.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 348,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Ergotherapeuten, Masseure
Informationen
Jetzt anmelden

ADV - ADVANCED - Viszeral
16.–18.11.2017
+
Fortgeschrittenenkurse

Die ADVANCED Kurse sind nur den Abvsolventen der jeweiligen cura-Kursreihen

CRANIOSAKRAL C-ADV
VISZERAL V-ADV
PARIETAL P-ADV

zugänglich.

Die ADV Kurse, werden von anderen auch als „Masterkurse“ bezeichnet. Diese Kurse behandeln
weiterführende Themen der jeweiligen osteopathischen Ausrichtungen und setzen ein erhöhtes
Maß osteopathisch-fachlichen Interesses und osteopathisch-praktischer Erfahrung in der
Behandlung voraus.
Der Kurs Perinatale Osteopathie - PERIKURS - wird im Rahmen der Weiterbildung für F.O.®
und im Rahmen der Fortbildungen zu Osteopath F.O.® den ADVANCED Kursen zugerechnet.

Deshalb hier nochmals die Kurzbeschreibung:

  • Dreitägige theoretische Einführung in die Aufgabenstellung, die pathogenetischen Mechanismen sowie die Differentialdiagnostik der häufigsten Indikationen aus dem kinderheilkundlichen Bereich beschränkt auf Asymmetrien und Koordinationsstörungen im ersten Lebensjahr
  • Embryologie
  • Erörterung der Biomechanik des Geburtsprozesses und der Schädeldynamik
    während der Schwangerschaft bzw. unter den verschiedenen Geburtsformen
  • Demobehandlungen im Kursplenum
  • Vermittlung osteopathischer Techniken im perinatalen Bereich
Kursleitung
Gudrun Nowak
Termin
16.–18.11.2017
Zeiten
11:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
16.11.2017
11:00–18:00 Uhr
17.11.2017
09:00–18:00 Uhr
18.11.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 348,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
FOA
Informationen
Jetzt anmelden

OSTEOPATHISCHE STANDARDS MFR - Myofascial Release
23.–26.11.2017
+
MFR-LB

MFR- LB (Schwerpunkt: Untere Extremitäten, Becken, LWS, Beziehungen zu Bauch- und
Rückenfaszien)

  • Befunderhebung und Behandlungsstrategien durch „Körperlesen“ und osteopathische Muskelfunktionstests
  • Behandlungsstrategien bei Beckendysfunktionen/Beinachsenfehlstelllungen
  • Fehlbelastung der Füße (eingebrochene Gewölbe, Pronation, Supination, Hallux..)
  • Direkte Myofasziale Release Techniken zur Regulierung faszialer Dystorsionen
  • Mobilisation peripherer Nerven
  • Embryologie:
  • Entwicklung und Beschaffenheit der Myofaszie
  • Entwicklung und Beschaffenheit peripherer Nerven und ihres Bindegewebes
  • Fasziale Anatomie der unteren Extremitäten und des Beckens

MFR- UB (Schwerpunkt: Obere Extremitäten, BWS, HWS)

  • Befunderhebung und Behandlungsstrategien durch „Körperlesen“ und osteopathische Muskelfunktionstests
  • Direkte Myofasziale Release Techniken zur Regulierung faszialer Dystorsionen der
    Statik
  • Direkte Myofasziale Release Techniken zur Regulierung faszialer Dystorsionen in der
    oberen Extremität und dem cervikothorakalen Übergang
  • Embryologie:
  1. Entwicklung und Beschaffenheit der Myofaszie
  2. Entwicklung und Beschaffenheit der peripheren Nerven und ihres Bindegewebes
  • Faszienanatomie der oberen Extremitäten und des Thorax
  • Funktionelle Zusammenhänge der BWS und den Thoraxorganen

FD M - Fasziale Distorsions-Mobilisation

  • Diagnostische Nutzung der Symptomschilderung von Patienten
  • Identifikation von orthopathischen Läsionsmustern
  • Spezifische Behandlungen für die Distorsionen: Triggerbänder,
    Kontinuum-Techniken, Falt- und Zylinderdystorsionen
Kursleitung
Matthias Stiens
Termin
23.–26.11.2017
Zeiten
11:00–13:00 Uhr
Zeitblöcke
23.11.2017
11:00–18:00 Uhr
24.–25.11.2017
09:00–18:00 Uhr
26.11.2017
09:00–13:00 Uhr
Kursgebühr
€ 398,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
FOA
Informationen
Jetzt anmelden

FUNKTIONELLE OSTEOPATHIE ADVANCED - FOA -
14.–16.12.2017
+
Prüfungskurs

Dreitägiger Prüfungsvorbereitungskurs mit abschliessender F.O.®-Prüfung

Angstfrei zur Prüfung...Integration und Aufbereitung aller drei durchlaufener funktionell-osteopathischer Fortbildungsbereiche (Craniosakral/Viszeral/ Parietal) mit Wiederholung und Vertiefung der anatomischen und theoretischen Lerninhalte.

Dieser dreitägige Kurs dient der anschaulichen und entspannten Vorbereitung auf die schriftliche (Multiple Choice) und theoretisch-praktische Prüfung am letzten Kurstag. Dieser Kurs dient HP´s auch als Zwischenprüfung auf dem Weg zum Osteopath F.O.® (FOA ZP)

Für die Anmeldung bei den Veranstaltern des für Sie in Frage kommenden FOA-Prüfungsvorbereitungskurses (oder FOA ZP / FOA AP bei HP´s Zwischenprüfung/Abschlussprüfung) ist eine von der cura-Akademie ausgestellte Prüfungszulassungsbescheinigung erforderlich.

Bitte beantragen Sie diese Bescheinigung rechtzeitig vor Buchung bzw. Vorbereitung auf den FOA-Prüfungskurs.

Sie erhalten die Prüfungszulassungsbescheinigung

  • bei Nachweis Ihrer erforderlichen Qualifikation bzw. nach Zertifizierung der erforderlichen Kursreihen und
  • nach der vorliegenden Anmeldebestätigung für den letzten noch zu absolvierenden Kurs und
  • bei Erfüllung der Kriterien der cura Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Bei der Kursplanung bitte beachten:

1. Die berufsspezifische Gesamtausbildungsdauer für Physiotherapeuten (F.O.) beträgt mindestens vier Jahre, wovon der funktionell geprägte Anteil mindestens zwei Jahre bis zur FOA-Prüfung umfasst.

2. Die Gesamtausbildungsdauer für Heilpraktiker (Osteopath F.O.) beträgt durchschnittlich fünf Jahre, wovon der funktionell geprägte Anteil mindestens drei Jahre bis zur FOA-Abschlussprüfung (FOA AP/Osteopath F.O.) umfasst.

3. Die FOA Prüfung ist eine der Voraussetzungen für die angestrebte Mitgliedschaft im Berufsverband für Funktionelle Osteopathie (bvFO) Eine vorbestehende Mitgliedschaft in einem anderen osteopathischen Berufsverband kann ein Ausschlusskriterium für eine beabsichtigte F.O.-Prüfung darstellen.

BEACHTE:

6 Wochen vor Kursbeginn müssen die erforderlichen 8 Befunde bei der cura-Akademie eingereicht werden:

cura Sekretariat

Anklamer Str. 38

10115 Berlin

zu Händer Herr G. Beierling

Kursleitung
Gerd Beierling
Termin
14.–16.12.2017
Zeiten
11:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
14.12.2017
11:00–18:30 Uhr
15.12.2017
09:00–18:00 Uhr
16.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 348,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Informationen
Jetzt anmelden

Sonderkurse Massage

Mehr Informationen.

Zentrifugalmassage nach Siegel
28.–29.10.2017
+

Spezialbehandlung mit der Sie gezielt Schulter-Arm-Beschwerden behandeln können. Die Behandlung erfolgt in drei Ebenen: SL, RL und Sitz.

Die Zentrifugalmassage wurde von einem blinden Masseur am Uniklinikum Leipzig entwickelt. Dort erfuhr diese Methode eine wissenschaftliche Untermauerung und ist als Sonderform der klassischen Massage eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit für die obere Extremität. Bei der Massage ist die Grifftechnik grundsätzlich zentrifugal ausgerichtet und wird mit Wasser und Seife durchgeführt. Die Fingerstellung ist ähnlich der Bindegewebsmassage, nur das hierbei in der Muskulatur gearbeitet wird. Bewährt und durchgesetzt hat sich besonders bei hartnäckigen Beschwerdebildern wie z.B. Epikondylitis oder SAS.

Kursleitung
Peter Greif
Termin
28.–29.10.2017
Zeiten
09:00–14:00 Uhr
Zeitblöcke
28.10.2017
09:00–17:30 Uhr
29.10.2017
08:00–14:00 Uhr
Kursgebühr
€ 180,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Schüler, Physiotherapeuten, Masseure, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, med. Bademeister
Informationen
Jetzt anmelden

Alternative Therapien

Mehr Informationen.

Ohrakupunktur
19.–21.10.2017
+

Bei der Ohrakupunktur werden mittels Nadeln, Elektrizität, Laserlicht oder Ohrmassage mehr als 200 Reflexpunkte am Ohr effektiv beeinflusst. Damit können alle akuten und chronischen Krankheitszustände schnell und einfach behandelt werden.

Der Schwerpunkt der Ohrakupunktur ist die Schmerztherapie. Aber auch in der neurologischen Rehabilitation lässt sich dieses Behandlungskonzept gut einsetzten um z. B. die motorischen Fähigkeiten zu verbessern oder auch um bestehende Spastiken zu lindern. Die Behandlung ist ohne Nebenwirkungen und kann in kurzer Zeit erlernt werden. Vorkenntnisse der Körperakupunktur sind nicht notwendig.

Inhalt:

• Ohrakupunkturpunkte aus der Traditionell Chinesischen Medizin

• Ohrakupunkturpunkte nach Dr. Paul Nogier

• Praktisches Einüben der Akupunkturtechnik

• Aufzeigen anderer Behandlungstechniken am Ohr

• Vor- und Nachteile der jeweiligen Techniken

• Erläuterung verschiedener Behandlungsschemata

Kursleitung
Klaus Lüftner
Termin
19.–21.10.2017
Zeiten
13:00–14:00 Uhr
Zeitblöcke
19.10.2017
13:00–18:00 Uhr
20.10.2017
09:00–17:00 Uhr
21.10.2017
09:00–14:00 Uhr
Kursgebühr
€ 285,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Masseure, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Schüler
Informationen
Jetzt anmelden

Eigenbluttherapie
13.–14.11.2017
+

In der naturheilkundlichen Praxis hat die Eigenbluttherapie ihren festen Platz. Als unspezifische Reiztherapie setzt sie am Injektionsort lokale Entzündungsvorgänge in Gang und bewirkt zudem als systemische Therapie eine vegetative Gesamtumschaltung sowie eine Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung.

Inhalt:

• Historische Entwicklung der Eigenbluttherapie

• Grundlagen der Eigenbluttherapie – Wirkmechanismen und Wirkungen, lokale und systemische Wirkungen, therapeutische Wirkungen, Indikationen, Kontraindikationen

• Praktische Durchführung: Punktions- und Injektionstechniken: i.c. Injektion, s.c. Injektion, i.m. Injektion, Venenpunktion zur Blutentnahme

• Methoden der Eigenbluttherapie

• Praktische Therapie, Praxisteil

Kursleitung
Alexander Rappold
Termin
13.–14.11.2017
Zeiten
10:00–15:00 Uhr
Zeitblöcke
13.11.2017
10:00–17:00 Uhr
14.11.2017
10:00–15:00 Uhr
Kursgebühr
€ 260,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Heilpraktiker
Informationen
Jetzt anmelden

Schüßler - Die 12 Salze des Lebens
15.11.2017
+

Gesund bleiben und Krankheiten heilen: Immer mehr Menschen setzen auf die ganzheitliche Heilweise nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1899).

Bei Befindlichkeitsstörungen, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens erfährt oder erleidet, sind die Salze ein herausragendes Medium, um das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen.

In diesem praxisorientierten Kurs wird Ihnen grundlegendes Wissen zu den 12 Schüßler-Salzen sowie den Ergänzungssalzen vermittelt. In diesem Kurs werden die Wirkungsweise und Zusammenhänge sehr klar und verständlich nach Krankheitsbildern dargestellt.

Kursleitung
Alexander Rappold
Termin
15.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 130,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegende, Ärzte, Interessierte
Informationen
Jetzt anmelden

Hildegard von Bingen
04.–05.12.2017
+
Heilkunde

Die Hildegard-Medizin erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit.Und das aus gutem Grund: im Zentrum der ganzheitlichen Medizin der Hildegard von Bingen stehen der Aderlass, die Ernährung und die Kräuterheilkunde (Phytotherapie). Altes Wissen im Sinne und der Philosophie der Hl. Hildegard von Bingen im Konsens mit heutigem Wissen. In diesem Kurs schlagen wir einen Bogen von modernstem Wissen über die Pflanzenheilkunde bis hin zu Diagnose- und ganzheitlichen Therapieverfahren.

Hildegard von Bingen Inhalt:

• Einführung in die Welt der Hildegard von Bingen

• Die sechs goldenen Regeln für ein gesundes Leben

• Die fünf Säulen der Hildegard – Medizin

• Entstehung und Kurierung von Krankheiten (Causae et curae)

• Der Aderlass

• Praxisteil

Kursleitung
Alexander Rappold
Termin
04.–05.12.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 260,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Pflegekräfte, Ärzte, Laien
Informationen
Jetzt anmelden

Weitere Kurse und Ausbildungen

Mehr Informationen.

Zertifikatskurs PNF
08.02.–15.12.2017
+
Behandlung von Krankheitsbildern in Neurologie, Orthopädie, Traumatologie (Grund- und Aufbaukurs)

Kursziel:
Sie sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse unter Nutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems und unter Berücksichtigung der sensomotorischen Ausfälle auf die Behandlung der Patienten mit der PNF-Methode zu übertragen. Dabei sollen die Bewegungsmuster ökonomisiert oder weitestgehend zur Norm zurückgeführt werden. Am Ende des Aufbaukurses sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, das PNF-Konzept nicht bestimmten Krankheitsbildern, sondern Symptomen zuzuordnen: Durch Auswahl der Ausgangsstellungen und Bewegungsabläufe auf der Matte, der Bank, im Sitz, im Stand und in der Fortbewegung,
sowie auch in der Anwendung von Techniken und Behandlungsverfahren soll eine vom Aufbau her funktionell orientierte Behandlung mit den Grundprinzipien und der Philosophie der PNF durchgeführt werden.

Lernziel:
Sie kennen die Zusammenhänge der funktionellen Anatomie und der Biomechanik als Grundlage der PNF-Methode und können den Bezug zu den entsprechenden Funktionsstörungen herstellen. Sie verstehen die Zusammenhänge der funktionellen Neuroanatomie und Neurophysiologie (sensomotorische Funktionskreise, Eigen- und Fremdreflexe, Gleichgewichtsapparat, pyramidales und extrapyramidales System). Dies ist die Basis dafür, periphere und zentrale Bewegungsstörungen zu verstehen und die entsprechenden klinischen Ausfallerscheinungen (Störungen der sensomotorischen Funktionskreise) ableiten zu können. Sie beherrschen die Durchführung der PNF-Pattern und Techniken (agonistische und antagonistische Techniken, Entspannungstechniken) sowie Ihren Gebrauch mit Bewegungsmustern und setzen diese indikationsbezogen und befundorientiert ein. Sie können im orofazialen Bereich die Funktion von Gesicht, Atmung, Mund, Schlund, Kehlkopf, Zungenbein etc. erkennen, Störungen beurteilen und beherrschen deren Therapie. Sie können den normalen Gang und die pathologischen Abweichungen analysieren sowie die Stadien der motorischen Kontrolle in den einzelnen Gangphasen beschreiben. Sie können Gangfehlfunktionen ableiten und die entsprechenden Bewegungsmuster und Techniken in der Behandlung beherrschen.
Die Anwendung von PNF ist in fast allen Behandlungsbereichen möglich, z.B. in der Neurologie
bei Lähmungen, Spastik und Schmerz, chirurgisch-orthopädisch, bei Erkrankungen in der Inneren Medizin und aus dem rheumatischen Formenkreis. Die angepasste Kombination von Widerstand und Widerlagerung im Zusammenspiel mit den Techniken machen erst die individuelle und spezifische Behandlung aus. Daher werden die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse im Aufbaukurs vertieft und durch neue Aspekte im Denken und vor allem im Handeln ergänzt werden.

Hintergrund:
Das PNF-Konzept kommt bei Patienten mit neurologischen Störungen nach Abschluss der Hirnreife, aber auch bei Patienten mit orthopädischen Defiziten zum Einsatz. Es will über die Stimulation von Proprio- und Exterozeptoren sowie über den Einsatz von PNF-Techniken und PNF-Mustern physiologische Bewegungen bahnen. Wichtig für ein umfassendes Ergebnis ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren). Die Befundaufnahme orientiert sich am Schema der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO) und ist ebenfalls, wie die Grundprinzipien des motorischen Lernens, Bestandteil dieses Gesamtkonzeptes. Mit diesem nach wie vor modernen Konzept lassen sich äußerst erfolgreich Krankheitsbilder sowohl im neurologischen als auch im orthopädisch, traumatologischen Bereich behandeln. Dies geschieht einerseits auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Motorisches Lernen / Motorische Kontrolle, Schmerzbehandlung, Behandlung von Spastizität, Ganganalyse,...), andererseits basiert die Herangehensweise auf jahrzehntelanger Erfahrung von Physiotherapeuten und Ärzten. Dabei sorgt die weltweite Vernetzung der Instruktoren durch die IPNFA (International PNF Association) für eine stetige Weiterentwicklung der Befund- und Therapieansätze auf höchstem Niveau.

Lehrplan (Grund- und Aufbaukurs): 20% Theorie, 80% Praxis

  • PNF-Definition, Philosophie, Grundprinzipien
  • Befund und Therapieplan nach ICF
  • Direkte und indirekte Behandlung
  • Techniken
  • Pattern Becken / Scapula, Extremitäten, Rumpf, Nacken
  • Gangschule
  • Mattenprogramm mit Stadien der motorischen Kontrolle
  • Therapie des facio-oralen Traktes
  • Atmung
  • Kryotherapie


Prüfung:
Im Aufbaukurs: schriftliche Theorieprüfung, Befund, mündliche praktische Prüfung

Kursleitung
Marianne Heidmann
Termin
08.02.–15.12.2017
Zeiten
09:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
08.–12.02.2017
09:00–18:00 Uhr
13.–17.03.2017
09:00–18:00 Uhr
11.–15.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 1.375,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten
Informationen

In Zusammenarbeit mit das mediABC Nürnberg wird dieser Kurs angeboten.

 

Bei Anmeldung zum Grundkurs müssen Sie eine mindestens 1-jährige Berufserfahrung mit mind. 15 Wochenarbeitsstunden nachweisen. Reichen Sie dazu mit der Anmeldung und der Kopie der Berufsurkunde eine entsprechende Bestätigung Ihres Arbeitgebers ein.


Reflektorische Atemtherapie - AK
19.–22.10.2017
+
Ausbildung

Die Reflektorische Atemtherapie ist eine ganzheitliche neurophysiologische Therapieform. Durch gezielte Stimulation mittels manueller Techniken kommt es nicht nur zur Regulation der Diaphragmatätigkeit, sondern durch die hervorgerufene unwillkürliche Atemreaktion auch zur Regulation des gesamten Organismus. Zielsetzung der RAT ist die Wiederherstellung eines ökonomisierten Atem-Bewegungsablaufs.

Die RAT erfasst den Menschen in seinem psychosozialen Gesamtkontext, folgerichtig geht es in den Kursen neben der Vermittlung manueller Techniken auch um die Erfahrung der eigenen unwillkürlichen Atemreaktion. Dadurch und durch die limitierte TeilnehmerInnenzahl ist die RAT eine Intensivausbildung.

Grundkurs:

• Grundlagen der Reflektorischen Atemtherapie:

• Anwendung von heißen Kompressen

• Einführung in manuelle Techniken und Therapeutische Körper- stellungen

• Kennenlernen der Anwendbarkeit der RAT

• Befähigung, erlernte Techniken in die eigene patientenorientierte Arbeit zu integrieren.

Aufbaukurs:

• Vertiefung des Wissens

• Schwerpunktsetzung Atmung, Atemwegs- und Lungenerkrankungen

• Spezifische Anwendung der RAT

Voraussetzung:

• PhysiotherapeutInnen nach Absolvierung des Grundkurses

• Nachweis von drei Eigenbehandlungen

Therapiekurs:

• Vertiefung der Techniken

• Patientendemonstration und Patientenbehandlung

Die TeilnehmerInnen sind nach Absolvierung des Therapiekurses in der Lage Patienten in der Atmung zu erfassen, zu unterstützen, zu begleiten und zu regulieren.

TeilnehmerInnen:

• Physiotherapeuten nach Absolvierung des Grund- und Aufbaukurses

• Nachweis von fünf Eigenbehandlungen

• Anfertigen von drei Behandlungsprotokollen

Kursleitung
Gabriele Härtig
Termin
19.–22.10.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 396,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten, Ärzte
Informationen

Dieser Kurs ist durch den IFK zur Verlängerung der KddR-Rückenschullehrerlizenz anerkannt.

Jetzt anmelden

Zertifikatskurs Krankengymnastik am Gerät (KGG)
19.–22.10.2017
+
Abrechnungsberechtigung für die Position „Gerätegestützte Krankengymnastik“

Unsere 4-tägige Fortbildung erfüllt nicht nur die Vorgaben aus dem Curriculum der Kostenträger, sondern vermittelt noch tief greifenderes Wissen aus den Bereichen der Anatomie und der Physiologie. Gerade diese Therapieform sollte nicht zu einem reinen Krafttraining am Gerät verkommen, sondern ein individuell angepasstes und funktionelles Arbeiten am Patienten ermöglichen. KGG hat nicht das Ziel, eine Einzelbehandlung zu ersetzen, sondern stellt eine Möglichkeit für den Arzt dar, eine weitere und evtl. notwendige Verordnung zu realisieren.

Kursziel: Sie erlernen ein individuell angepasstes und funktionelles Arbeiten am Patienten.
Lernziel: Dazu vermittelt der Kurs - gemäß den Vorgaben aus dem Curriculum der Kostenträger und darüberhinaus - tief greifendes Wissen aus den Bereichen der Anatomie und der Physiologie.

Inhalt: 40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Trainingslehre
  • Gerätetraining, Reaktives Training
  • Propriozeption/Sensorik
  • Pezziball, Hanteltraining
  • Muskeldehnung, Bindegewebe/Wundheilung
  • Therapiekonzepte
Kursleitung
Dirk Ehrhardt
Termin
19.–22.10.2017
Zeiten
09:00–17:45 Uhr
Kursgebühr
€ 420,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Masseure, med. Bademeister, Sportlehrer, Sportwissenschaftler, staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrer
Informationen

Weiteres: e-Learning-Plattform: Ab 2015 ist der Zugang zu einer großen Anzahl von Übungsvideos auf der e-Learning-Plattform des Thieme-Verlags in der Kursgebühr enthalten. Hier können Sie jederzeit die im Kurs erlernten Übungen rekapitulieren und sich Anregungen für Ihre Praxis holen.

Jetzt anmelden

Übungen für ein dreidimensionales und funktionelles Training
20.–21.10.2017
+

Dieser Kurs hat einen 100% tigen Praxisanteil. Er dient als Ideengeber für funktionelle Übungen an Seilzügen, Therabändern, Pezzibällen, Hanteln und sensomotorischen Geräten.

Die Übungen werden anhand von pathophysiologischen Beispiele in der Intensität und Durchführbarkeit demonstriert und in Eigenerfahrung erprobt. So werden die trainierbaren Muskeln am Seilzug selektiv in der offenen wie auch in der geschlossenen Kette angesprochen und trainiert. Auch am Theraband werden Muskelketten und einzelne Muskeln in Ausdauer- Hypertrophie- oder Maximalkraftbereich gekräftigt. Auch das Hanteltraining sollte in der Therapie viel mehr Anwendung finden, da es ein hochfunktionelles Training darstellt. Auf die Gefahren, Grenzen und Möglichkeiten wird im Kurs intensiv hingewiesen.

Inhalt:

  • Selektives Training am Seilzug, Sensomotorik / Propriozeption, u.a.
  • Pezziballübungen, Freihanteltraining, Therabandübungen
Kursleitung
Dirk Ehrhardt
Termin
20.–21.10.2017
Zeiten
14:00–17:45 Uhr
Zeitblöcke
20.10.2017
14:00–17:45 Uhr
21.10.2017
09:00–17:45 Uhr
Kursgebühr
€ 210,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Sportlehrer, Fitnesstrainer, Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

www.functio.eu 

www.fobize.de

e-Learning-Plattform: Ab 2015 ist der Zugang zu einer großen Anzahl von Übungsvideos auf
der e-Learning-Plattform des Thieme-Verlags in der Kursgebühr enthalten. Hier können Sie
jederzeit die im Kurs erlernten Übungen rekapitulieren und sich Anregungen für Ihre Praxis
holen.

Preis incl. Skript

Jetzt anmelden

Funktionelle-ATLAS–Therapie
21.10.2017
+

Um den ersten Halswirbel „ATLAS“ drehen sich in der Physiotherapie zahlreiche Gerüchte und Mysterien. Tatsächlich ist es so, dass sich im Bereich atlas – axis – occiput diverse Störungen manifestieren können, die bei unseren Patienten die verschiedensten Probleme hervorrufen können. So kann es zum Beispiel zur Beeinträchtigung der gesamten Köpermotorik kommen, da hier die hochcervicale Muskulatur eine Art Kontrollfunktion übernehmen muss. Auch können Kiefergelenksdysfunktionen und Okklusionsstörungen auftreten. Eines der häufigsten Symptome sind heftigste migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen. Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den „visuellen Anker“ und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen Anpassung (Gleichgewichtsreaktionen) im Alltag. Diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese „Schlüsselsegmente“ beeinflusst. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt werden.

Inhalt:

  • Störfelder der oberen HWS und deren Folgen für den Patienten
  • Muskulo – skelettale Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik C0 - C1 - C2
  • Ligamentäre Strukturen C0 - C1 - C2 und deren Einfluss auf die Therapie
  • hochcervikale Safety -Tests
  • Palpation und Befunderhebung
  • Manuelle Therapie C0 - C1 - C2
  • Rolle der hochcervikalen Muskulatur und deren effiziente Therapie
Kursleitung
Christian Lieser
Termin
21.10.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 125,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

In Zusammenarbeit mit der Fortbildungsakademie Markus Pschick bieten wir diesen Kurs an.

Jetzt anmelden

Zeige Ergebnisse 1 bis 5 von 14

Seite 1

Seite 2

Seite 3

Nächste >

Kommunikation

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement - BGM - macht das Sinn?
08.11.2017
+

Der Arbeitsplatz ist für viele mehr als bloße Erwerbsquelle. Das Menschen gesund bis zum Renteneintrittsalter dem Unternehmen zur Verfügung stehen, liegt auch in der Verantwortung des Unternehmens selbst. Maßnahmen zur Unfallverhütung und Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen, werden dazu schon oft angegangen. Das Konzept des BGM berücksichtigt solche schon gewachsenen Strukturen. Es verhilft durch konkrete Analysen, Beratung und Maßnahmen von Gesundheitsförderung, Präventionsprogrammen, der gesundheitsorientierten Führung und Personalentwicklung ein Betriebsklima und Unternehmensstruktur zu schaffen welche Wettbewerbsvorteile und Arbeitszufriedenheit schafft. Ziel des Seminares ist es – in Ihnen eine „es lohnt sich“ Haltung zu wecken.

• Gesundheit Mehrwert für Unternehmen und Mitarbeiter

• Ziele und Prinzipien des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• Handlungsbereiche des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• beteiligungsorientierte Analyse- und Interventionsinstrumente

• Gesundheitsorientiertes Führen

• Arbeits- und Gesundheitsschutz

• Beratungs- und Unterstützungsangebote

• Verhältnis- und verhaltensbezogene Angebote der Gesundheitsförderung

• das Betriebliche Eingliederungsmanagement

• wie könnte die Einführung aussehen?

Kursleitung
Annett Härting-Genzel
Termin
08.11.2017
Zeiten
09:00–15:30 Uhr
Kursgebühr
€ 115,00
Ort
Erfurt
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Ärzte, Interessierte
Informationen

www.beratung-mehrwert.de

Jetzt anmelden

Betriebliches Gesundheitsmanagement - BGM - macht das Sinn?
22.11.2017
+

Der Arbeitsplatz ist für viele mehr als bloße Erwerbsquelle. Das Menschen gesund bis zum Renteneintrittsalter dem Unternehmen zur Verfügung stehen, liegt auch in der Verantwortung des Unternehmens selbst. Maßnahmen zur Unfallverhütung und Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen, werden dazu schon oft angegangen. Das Konzept des BGM berücksichtigt solche schon gewachsenen Strukturen. Es verhilft durch konkrete Analysen, Beratung und Maßnahmen von Gesundheitsförderung, Präventionsprogrammen, der gesundheitsorientierten Führung und Personalentwicklung ein Betriebsklima und Unternehmensstruktur zu schaffen welche Wettbewerbsvorteile und Arbeitszufriedenheit schafft. Ziel des Seminares ist es – in Ihnen eine „es lohnt sich“ Haltung zu wecken.

• Gesundheit Mehrwert für Unternehmen und Mitarbeiter

• Ziele und Prinzipien des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• Handlungsbereiche des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• beteiligungsorientierte Analyse- und Interventionsinstrumente

• Gesundheitsorientiertes Führen

• Arbeits- und Gesundheitsschutz

• Beratungs- und Unterstützungsangebote

• Verhältnis- und verhaltensbezogene Angebote der Gesundheitsförderung

• das Betriebliche Eingliederungsmanagement

• wie könnte die Einführung aussehen?

Kursleitung
Annett Härting-Genzel
Termin
22.11.2017
Zeiten
09:00–15:30 Uhr
Kursgebühr
€ 115,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Ärzte, Interessierte
Informationen

www.beratung-mehrwert.de

Jetzt anmelden

Workshop

Mehr Informationen.

Betriebliche Gesundheitsförderung - ein Thema zur Öffentlichkeitsarbeit für Dienstleister präventiver und verhaltensändernder Maßnahmen?
25.10.2017
+

Wer nicht wirbt der stirbt! Diesen Spruch kennen Sie sicher aber wie können Sie noch auf sich aufmerksam machen und Kunden von Ihren Leistungen überzeugen. Warum versuchen Sie es nicht mal damit gleich ein ganzes Unternehmen als Ihren Kunden nennen zu dürfen? Gesunde Mitarbeiter zu beschäftigen ist eine wichtige Ressource in Zeiten knapper Arbeitskräfte.

Und Sie sind Experte! Dieser Workshop soll Ihnen einen Überblick geben, wie Sie Unternehmen, auf den Weg zum gesunden Unternehmen ein wertvoller Partner sein können und eigenen Mehrwert daraus ziehen können.

• Betriebliche Förderung – was bedeutet das?

• Anforderungen für Förderungen?

• Wie können Sie Ihren Mehrwert daraus ziehen?

Kursleitung
Annett Härting-Genzel
Termin
25.10.2017
Zeiten
17:00–19:30 Uhr
Kursgebühr
€ 10,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Ärzte, Interessierte
Informationen

www.beratung-mehrwert.de

Jetzt anmelden

Führungsworkshop
15.11.2017
+
Lassen Sie das Jahr Revue passieren!

Wie kann man es schaffen das freiwillige Engagement von Mitarbeitern (Leistungsbereitschaft, persönliche Wollen) in die Richtung gemeinsamer Ziel zu fördern? Ein konstruktives Miteinander schaffen. Dieser Abend soll Ihnen einen kurzen Einblick darin liefern, das es viele andere Argumente für die Motivation von Menschen gibt als die blose Manipulation durch Führungsstile.

Themen:

• Führungsstile und ihre Grenzen

• Bedürfnisse von Mitarbeitern

• Leistung und das Wollen, Können und Dürfen

• Ausgewählte Instrumente die lösungsorientierte und zielorientierte Haltungen fördern,wie die kollegiale Beratung und Denken in Projekten

Kursleitung
Annett Härting-Genzel
Termin
15.11.2017
Zeiten
17:00–20:30 Uhr
Kursgebühr
€ 15,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Ärzte, Interessierte
Informationen

www.beratung-mehrwert.de

Jetzt anmelden

Infoabend Osteopathie
16.11.2017
+

Beim Infoabend der cura-Akademie werden alle Kursreihen und die Gesamtausbildung in Osteopathie
und Faszientherapie erläutert. Die Inhalte der einzelnen Kurse werden vorgestellt.

Die cura-Dozenten stehen hier auch für individuelle Beratungen Ihres Aus- oder Fortbildungswegs
zur Verfügung und gehen auf Ihren jeweiligen beruflichen Schwerpunkt ein: sei es im
orthopädischen oder neurologischen Bereich, im pädiatrischen Sektor oder im Bereich der
Schmerztherapie. Wie kann Ihr Weg durch Fortbildungen bei cura gefördert werden und wie
können Sie zu besseren Behandlungsergebnissen oder einer verbesserten beruflichen Situation
kommen? Osteopathie oder doch besser eine Konzentration auf die Faszientherapie? Was ist für
Sie persönlich der stimmige Weg?

Beim Infoabend gibt es persönliche Lösungsansätze von erfahrenen Osteopathen in einer sehr
bewegten Zeit, was die osteopathischen Fortbildungsmöglichkeiten von PhysiotherapeutInnen
angeht.

Kursleitung
Dozenten der cura Akademie
Termin
16.11.2017
Zeiten
18:30–20:00 Uhr
Kursgebühr
kostenlos
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Interessierte
Informationen
Jetzt anmelden

Pflege und Therapie

Mehr Informationen.

Rückengerechtes Arbeiten und Bewegtes Lagern
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+

Rückenbeschwerden sind Alltag in der Pflege, besonders bei der Arbeit mit schwer pflegebedürftigen Menschen. Dem kann jedoch jeder in der Pflege entgegenwirken. Dazu gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze, die beide Inhalt der Fortbildung sind.

Oft geht den Rückenbeschwerden ein Heben und Tragen von mehr als 10-15 kg voraus. Im ungünstigen Fall kann der Auslöser das Anheben eines Beines oder eine Übernahme des Aufrichtens im Bett oder das Lagern eines Patienten im Bett sein. Dabei gibt es einfache Grundregeln, die, wenn sie Berücksichtigung finden, eine gute Vorbeugung vor dem „Verheben“ sind. Schließlich gilt es, mit Hilfsmitteln effektiv den Transfer und das Lagern eines Menschen zu gestalten. So setzt der eine Grundsatz an am richtigen Heben und Tragen unter Zuhilfenahme von Transferhilfen. Ein pflege-therapeutisches Konzept, das das richtige Heben und Tragen
vermittelt, ist das Bobath-Konzept.

Der zweite Ansatz nutzt die Erkenntnis, dass Menschen sich im Schwerkraftfeld mit sehr wenig Kraftaufwand bewegen können. Verstehen wir als Pflegende diese Bewegungs-Möglichkeiten und setzen sie entsprechend um, dann weichen wir einem Heben und Tragen grundsätzlich aus. Im Konzept Bewegtes Lagern wurden beide Ansätze zusammengeführt. So wie der Patient das menschengerechte Bewegen braucht, um an seine im Leben gelernten Bewegungserfahrungen knüpfen zu können, so brauchen wir auch eine Rücken schonende Arbeitsweise in Momenten, wo heben und tragen unumgänglich erscheinen. Zusätzlich fließen die Ansätze weiterer Konzepte ins Bewegte Lagern ein, wenn es z. B. um die Phänomene Wahrnehmung (Basale Stimulation), Spastik und Kontrakturen (PNF, Rolfing) oder Schmerz (V.v. Weizäcker, Feldenkrais) geht. Zu Grunde liegt ein Handlungsmodell, das den Blick
auf Lagerung/Positionieren, Bewegen, Haltung und Position erweitert.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 110,00
Ort
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegende
Informationen

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse-Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Einführung in das Konzept Basale Stimulation®
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+

Das von Professor Dr. Andreas Fröhlich entwickelte Konzept wurde im sonderpädagogischen Bereich mit schwer mehrfach behinderten Menschen erprobt. Welche Bedeutung Wahrnehmung für den Menschen hat, erfahren die Teilnehmer ansatzweise in Eigenerfahrung und Partnerarbeit. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Wahrnehmung, Bewegung und nonverbaler Kommunikation. Besonders das gegenseitige Beeinflussen der Themen wird nachvollziehbar vermittelt.

Basale Stimulation versteht sich nicht nur als methodische Herangehensweise, sondern vermittelt eine pflegerische, therapeutische und pädagogische Grundhaltung. In ihr wird der Mensch als Lernender gesehen, der seine Entwicklung selbst bestimmt und immer in Wechselwirkung mit seiner Umgebung und seinem Umfeld zu sehen ist. Wie dies in die Praxis umgesetzt werden kann, ist ein Schwerpunkt des Seminars.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 95,00
Ort
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegende
Informationen

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse.Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Lagern und Bewegen von Menschen in der letzten Lebensphase
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
+
Bewegung bedeutet Lebendigkeit

Bewegung bedeutet Lebendigkeit

Bewegung bedeutet Lebendigkeit, ermöglicht Entwicklung, eröffnet neue Perspektiven. Position beziehen, Haltung aufbauen und zur Ruhe kommen schafft den Raum für den Rückblick, den Blick nach vorn, sich in Beziehung zu bringen. Die Aspekte von Bewegung und Position bestimmen das Leben und den Lebensabschied. Wie gelingt es Pflegenden angepasste, vom Klienten selbst bestimmte und bedürfnisorientierte Angebote im Liegen und Sitzen zu gestalten? Wie können Mikrolagerungen und Mikrobewegungen entlastend und schmerzlindernd wirken? Wie kann die Lagerung genutzt werden, um in Begegnung zu kommen? Welche zusätzlichen Maßnahmen helfen die Lageveränderung sinngebend zu begleiten? Wie können Lagerungstücher kreativ als Hilfsmittel unterstützend eingesetzt werden? Was kann die Atemnot erleichtern? Diese Fragen (und natürlich die der TeilnehmerInnen) werden im Mittelpunkt des Fortbildungstages stehen. Neben vielen Anregungen wird es Raum geben, aneinander verschiedene Lagerungs- und Bewegungsangebote zu üben.

Kursleitung
Frieder Lückhoff
Termin
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch
Zeiten
Inhouse-Schulung nach Terminwunsch Uhr
Kursgebühr
€ 110,00
Ort
Zielgruppe
Pflegende, Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten
Informationen

Für die Teilnahme erhalten Sie 8 Fortbildungspunkte für die "Registrierung beruflich Pflegender".

Nennen Sie uns einen Termin, wir planen dann gerne für Sie Ihre Inhouse-Schulung.

Zeiten: 9:00-17:00 Uhr


Neue Hygieneregelungen für stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen
30.10.2017
+

Die Hygiene in Pflegeeinrichtungen ist im Infektionsschutzgesetz geregelt. Der § 36 sieht einen
Hygieneplan für Pflegeinrichtungen vor. In Thüringen gibt es verbindliche Regelungen dazu in
Rahmenhygieneplänen, die als Arbeitshilfe für die Erstellung des Einrichtungsinternen Hygieneplanes
dienen. Weitere Regelungen durch Bundesgesundheitsblätter und Richtlinien des Robert
Koch Institutes ergänzen diese Pläne. Dieses Seminar soll über neue (und bekannte) Regelungen
und gesetzliche Anforderungen informieren und bei der Umsetzung helfen.

  • Rahmenhygieneplan stationär (2009) und ambulant (2013)
  • TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der
    Wohlfahrtspflege“ (März 2014)
  • RKI Richtlinien z.B.“Injektionen / Punktionen“ (2011)
  • MRE (Multiresistente Erreger) Netzwerk Thüringen
  • IfSG (Infektionsschutzgesetz) - neue Regelungen von August 2013
Kursleitung
Kerstin Brand
Termin
30.10.2017
Zeiten
09:00–15:30 Uhr
Kursgebühr
€ 90,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Pflegedienstleiter, Qualitätsbeauftragte, Pflegefachkräfte aus stationären, teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen
Informationen

www.pflegefortbildung-brand.de

Jetzt anmelden

Betriebliches Gesundheitsmanagement - BGM - macht das Sinn?
08.11.2017
+

Der Arbeitsplatz ist für viele mehr als bloße Erwerbsquelle. Das Menschen gesund bis zum Renteneintrittsalter dem Unternehmen zur Verfügung stehen, liegt auch in der Verantwortung des Unternehmens selbst. Maßnahmen zur Unfallverhütung und Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen, werden dazu schon oft angegangen. Das Konzept des BGM berücksichtigt solche schon gewachsenen Strukturen. Es verhilft durch konkrete Analysen, Beratung und Maßnahmen von Gesundheitsförderung, Präventionsprogrammen, der gesundheitsorientierten Führung und Personalentwicklung ein Betriebsklima und Unternehmensstruktur zu schaffen welche Wettbewerbsvorteile und Arbeitszufriedenheit schafft. Ziel des Seminares ist es – in Ihnen eine „es lohnt sich“ Haltung zu wecken.

• Gesundheit Mehrwert für Unternehmen und Mitarbeiter

• Ziele und Prinzipien des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• Handlungsbereiche des Betrieblichen Gesundheitsmanagement

• beteiligungsorientierte Analyse- und Interventionsinstrumente

• Gesundheitsorientiertes Führen

• Arbeits- und Gesundheitsschutz

• Beratungs- und Unterstützungsangebote

• Verhältnis- und verhaltensbezogene Angebote der Gesundheitsförderung

• das Betriebliche Eingliederungsmanagement

• wie könnte die Einführung aussehen?

Kursleitung
Annett Härting-Genzel
Termin
08.11.2017
Zeiten
09:00–15:30 Uhr
Kursgebühr
€ 115,00
Ort
Erfurt
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Heilpraktiker, Ergotherapeuten, Ärzte, Interessierte
Informationen

www.beratung-mehrwert.de

Jetzt anmelden

Zeige Ergebnisse 1 bis 5 von 10

Seite 1

Seite 2

Nächste >

 

 

 

„Ein Unternehmen zu führen, heißt das Heute zu meistern und gleichzeitig bereits an das Morgen zu denken. Die Arbeit mit und an den Kunden steht dabei für mich seit 2009 im Zentrum meines Handelns."

 

Ute Stülzebach
Geschäftsführerin