Zertifikatskurs PNF
08.02.–15.12.2017
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Behandlung von Krankheitsbildern in Neurologie, Orthopädie, Traumatologie (Grund- und Aufbaukurs)

Kursziel:
Sie sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse unter Nutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems und unter Berücksichtigung der sensomotorischen Ausfälle auf die Behandlung der Patienten mit der PNF-Methode zu übertragen. Dabei sollen die Bewegungsmuster ökonomisiert oder weitestgehend zur Norm zurückgeführt werden. Am Ende des Aufbaukurses sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, das PNF-Konzept nicht bestimmten Krankheitsbildern, sondern Symptomen zuzuordnen: Durch Auswahl der Ausgangsstellungen und Bewegungsabläufe auf der Matte, der Bank, im Sitz, im Stand und in der Fortbewegung,
sowie auch in der Anwendung von Techniken und Behandlungsverfahren soll eine vom Aufbau her funktionell orientierte Behandlung mit den Grundprinzipien und der Philosophie der PNF durchgeführt werden.

Lernziel:
Sie kennen die Zusammenhänge der funktionellen Anatomie und der Biomechanik als Grundlage der PNF-Methode und können den Bezug zu den entsprechenden Funktionsstörungen herstellen. Sie verstehen die Zusammenhänge der funktionellen Neuroanatomie und Neurophysiologie (sensomotorische Funktionskreise, Eigen- und Fremdreflexe, Gleichgewichtsapparat, pyramidales und extrapyramidales System). Dies ist die Basis dafür, periphere und zentrale Bewegungsstörungen zu verstehen und die entsprechenden klinischen Ausfallerscheinungen (Störungen der sensomotorischen Funktionskreise) ableiten zu können. Sie beherrschen die Durchführung der PNF-Pattern und Techniken (agonistische und antagonistische Techniken, Entspannungstechniken) sowie Ihren Gebrauch mit Bewegungsmustern und setzen diese indikationsbezogen und befundorientiert ein. Sie können im orofazialen Bereich die Funktion von Gesicht, Atmung, Mund, Schlund, Kehlkopf, Zungenbein etc. erkennen, Störungen beurteilen und beherrschen deren Therapie. Sie können den normalen Gang und die pathologischen Abweichungen analysieren sowie die Stadien der motorischen Kontrolle in den einzelnen Gangphasen beschreiben. Sie können Gangfehlfunktionen ableiten und die entsprechenden Bewegungsmuster und Techniken in der Behandlung beherrschen.
Die Anwendung von PNF ist in fast allen Behandlungsbereichen möglich, z.B. in der Neurologie
bei Lähmungen, Spastik und Schmerz, chirurgisch-orthopädisch, bei Erkrankungen in der Inneren Medizin und aus dem rheumatischen Formenkreis. Die angepasste Kombination von Widerstand und Widerlagerung im Zusammenspiel mit den Techniken machen erst die individuelle und spezifische Behandlung aus. Daher werden die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse im Aufbaukurs vertieft und durch neue Aspekte im Denken und vor allem im Handeln ergänzt werden.

Hintergrund:
Das PNF-Konzept kommt bei Patienten mit neurologischen Störungen nach Abschluss der Hirnreife, aber auch bei Patienten mit orthopädischen Defiziten zum Einsatz. Es will über die Stimulation von Proprio- und Exterozeptoren sowie über den Einsatz von PNF-Techniken und PNF-Mustern physiologische Bewegungen bahnen. Wichtig für ein umfassendes Ergebnis ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren). Die Befundaufnahme orientiert sich am Schema der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit der WHO) und ist ebenfalls, wie die Grundprinzipien des motorischen Lernens, Bestandteil dieses Gesamtkonzeptes. Mit diesem nach wie vor modernen Konzept lassen sich äußerst erfolgreich Krankheitsbilder sowohl im neurologischen als auch im orthopädisch, traumatologischen Bereich behandeln. Dies geschieht einerseits auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Motorisches Lernen / Motorische Kontrolle, Schmerzbehandlung, Behandlung von Spastizität, Ganganalyse,...), andererseits basiert die Herangehensweise auf jahrzehntelanger Erfahrung von Physiotherapeuten und Ärzten. Dabei sorgt die weltweite Vernetzung der Instruktoren durch die IPNFA (International PNF Association) für eine stetige Weiterentwicklung der Befund- und Therapieansätze auf höchstem Niveau.

Lehrplan (Grund- und Aufbaukurs): 20% Theorie, 80% Praxis

  • PNF-Definition, Philosophie, Grundprinzipien
  • Befund und Therapieplan nach ICF
  • Direkte und indirekte Behandlung
  • Techniken
  • Pattern Becken / Scapula, Extremitäten, Rumpf, Nacken
  • Gangschule
  • Mattenprogramm mit Stadien der motorischen Kontrolle
  • Therapie des facio-oralen Traktes
  • Atmung
  • Kryotherapie


Prüfung:
Im Aufbaukurs: schriftliche Theorieprüfung, Befund, mündliche praktische Prüfung

Kursleitung
Marianne Heidmann
Termin
08.02.–15.12.2017
Zeiten
09:00–18:00 Uhr
Zeitblöcke
08.–12.02.2017
09:00–18:00 Uhr
13.–17.03.2017
09:00–18:00 Uhr
11.–15.12.2017
09:00–18:00 Uhr
Kursgebühr
€ 1.375,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten
Informationen

In Zusammenarbeit mit das mediABC Nürnberg wird dieser Kurs angeboten.

 

Bei Anmeldung zum Grundkurs müssen Sie eine mindestens 1-jährige Berufserfahrung mit mind. 15 Wochenarbeitsstunden nachweisen. Reichen Sie dazu mit der Anmeldung und der Kopie der Berufsurkunde eine entsprechende Bestätigung Ihres Arbeitgebers ein.


Reflektorische Atemtherapie - AK
19.–22.10.2017
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Ausbildung

Die Reflektorische Atemtherapie ist eine ganzheitliche neurophysiologische Therapieform. Durch gezielte Stimulation mittels manueller Techniken kommt es nicht nur zur Regulation der Diaphragmatätigkeit, sondern durch die hervorgerufene unwillkürliche Atemreaktion auch zur Regulation des gesamten Organismus. Zielsetzung der RAT ist die Wiederherstellung eines ökonomisierten Atem-Bewegungsablaufs.

Die RAT erfasst den Menschen in seinem psychosozialen Gesamtkontext, folgerichtig geht es in den Kursen neben der Vermittlung manueller Techniken auch um die Erfahrung der eigenen unwillkürlichen Atemreaktion. Dadurch und durch die limitierte TeilnehmerInnenzahl ist die RAT eine Intensivausbildung.

Grundkurs:

• Grundlagen der Reflektorischen Atemtherapie:

• Anwendung von heißen Kompressen

• Einführung in manuelle Techniken und Therapeutische Körper- stellungen

• Kennenlernen der Anwendbarkeit der RAT

• Befähigung, erlernte Techniken in die eigene patientenorientierte Arbeit zu integrieren.

Aufbaukurs:

• Vertiefung des Wissens

• Schwerpunktsetzung Atmung, Atemwegs- und Lungenerkrankungen

• Spezifische Anwendung der RAT

Voraussetzung:

• PhysiotherapeutInnen nach Absolvierung des Grundkurses

• Nachweis von drei Eigenbehandlungen

Therapiekurs:

• Vertiefung der Techniken

• Patientendemonstration und Patientenbehandlung

Die TeilnehmerInnen sind nach Absolvierung des Therapiekurses in der Lage Patienten in der Atmung zu erfassen, zu unterstützen, zu begleiten und zu regulieren.

TeilnehmerInnen:

• Physiotherapeuten nach Absolvierung des Grund- und Aufbaukurses

• Nachweis von fünf Eigenbehandlungen

• Anfertigen von drei Behandlungsprotokollen

Kursleitung
Gabriele Härtig
Termin
19.–22.10.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 396,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten, Ärzte
Informationen

Dieser Kurs ist durch den IFK zur Verlängerung der KddR-Rückenschullehrerlizenz anerkannt.

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Zertifikatskurs Krankengymnastik am Gerät (KGG)
19.–22.10.2017
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Abrechnungsberechtigung für die Position „Gerätegestützte Krankengymnastik“

Unsere 4-tägige Fortbildung erfüllt nicht nur die Vorgaben aus dem Curriculum der Kostenträger, sondern vermittelt noch tief greifenderes Wissen aus den Bereichen der Anatomie und der Physiologie. Gerade diese Therapieform sollte nicht zu einem reinen Krafttraining am Gerät verkommen, sondern ein individuell angepasstes und funktionelles Arbeiten am Patienten ermöglichen. KGG hat nicht das Ziel, eine Einzelbehandlung zu ersetzen, sondern stellt eine Möglichkeit für den Arzt dar, eine weitere und evtl. notwendige Verordnung zu realisieren.

Kursziel: Sie erlernen ein individuell angepasstes und funktionelles Arbeiten am Patienten.
Lernziel: Dazu vermittelt der Kurs - gemäß den Vorgaben aus dem Curriculum der Kostenträger und darüberhinaus - tief greifendes Wissen aus den Bereichen der Anatomie und der Physiologie.

Inhalt: 40 % Theorie, 60 % Praxis

  • Trainingslehre
  • Gerätetraining, Reaktives Training
  • Propriozeption/Sensorik
  • Pezziball, Hanteltraining
  • Muskeldehnung, Bindegewebe/Wundheilung
  • Therapiekonzepte
Kursleitung
Dirk Ehrhardt
Termin
19.–22.10.2017
Zeiten
09:00–17:45 Uhr
Kursgebühr
€ 420,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Masseure, med. Bademeister, Sportlehrer, Sportwissenschaftler, staatl. anerkannte Sport- und Gymnastiklehrer
Informationen

Weiteres: e-Learning-Plattform: Ab 2015 ist der Zugang zu einer großen Anzahl von Übungsvideos auf der e-Learning-Plattform des Thieme-Verlags in der Kursgebühr enthalten. Hier können Sie jederzeit die im Kurs erlernten Übungen rekapitulieren und sich Anregungen für Ihre Praxis holen.

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Übungen für ein dreidimensionales und funktionelles Training
20.–21.10.2017
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Dieser Kurs hat einen 100% tigen Praxisanteil. Er dient als Ideengeber für funktionelle Übungen an Seilzügen, Therabändern, Pezzibällen, Hanteln und sensomotorischen Geräten.

Die Übungen werden anhand von pathophysiologischen Beispiele in der Intensität und Durchführbarkeit demonstriert und in Eigenerfahrung erprobt. So werden die trainierbaren Muskeln am Seilzug selektiv in der offenen wie auch in der geschlossenen Kette angesprochen und trainiert. Auch am Theraband werden Muskelketten und einzelne Muskeln in Ausdauer- Hypertrophie- oder Maximalkraftbereich gekräftigt. Auch das Hanteltraining sollte in der Therapie viel mehr Anwendung finden, da es ein hochfunktionelles Training darstellt. Auf die Gefahren, Grenzen und Möglichkeiten wird im Kurs intensiv hingewiesen.

Inhalt:

  • Selektives Training am Seilzug, Sensomotorik / Propriozeption, u.a.
  • Pezziballübungen, Freihanteltraining, Therabandübungen
Kursleitung
Dirk Ehrhardt
Termin
20.–21.10.2017
Zeiten
14:00–17:45 Uhr
Zeitblöcke
20.10.2017
14:00–17:45 Uhr
21.10.2017
09:00–17:45 Uhr
Kursgebühr
€ 210,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Sportlehrer, Fitnesstrainer, Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

www.functio.eu 

www.fobize.de

e-Learning-Plattform: Ab 2015 ist der Zugang zu einer großen Anzahl von Übungsvideos auf
der e-Learning-Plattform des Thieme-Verlags in der Kursgebühr enthalten. Hier können Sie
jederzeit die im Kurs erlernten Übungen rekapitulieren und sich Anregungen für Ihre Praxis
holen.

Preis incl. Skript

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Funktionelle-ATLAS–Therapie
21.10.2017
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Um den ersten Halswirbel „ATLAS“ drehen sich in der Physiotherapie zahlreiche Gerüchte und Mysterien. Tatsächlich ist es so, dass sich im Bereich atlas – axis – occiput diverse Störungen manifestieren können, die bei unseren Patienten die verschiedensten Probleme hervorrufen können. So kann es zum Beispiel zur Beeinträchtigung der gesamten Köpermotorik kommen, da hier die hochcervicale Muskulatur eine Art Kontrollfunktion übernehmen muss. Auch können Kiefergelenksdysfunktionen und Okklusionsstörungen auftreten. Eines der häufigsten Symptome sind heftigste migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen. Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den „visuellen Anker“ und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen Anpassung (Gleichgewichtsreaktionen) im Alltag. Diverse funktionelle und statische Veränderungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese „Schlüsselsegmente“ beeinflusst. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen und myofascialen Techniken beseitigt werden.

Inhalt:

  • Störfelder der oberen HWS und deren Folgen für den Patienten
  • Muskulo – skelettale Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik C0 - C1 - C2
  • Ligamentäre Strukturen C0 - C1 - C2 und deren Einfluss auf die Therapie
  • hochcervikale Safety -Tests
  • Palpation und Befunderhebung
  • Manuelle Therapie C0 - C1 - C2
  • Rolle der hochcervikalen Muskulatur und deren effiziente Therapie
Kursleitung
Christian Lieser
Termin
21.10.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 125,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

In Zusammenarbeit mit der Fortbildungsakademie Markus Pschick bieten wir diesen Kurs an.

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CMD-Kiefergelenkstherapie
22.10.2017
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Das Kiefergelenk wurde lange Zeit in der physiotherapeutischen Ausbildung vernachlässigt. Dieses Seminar soll Ihnen die Grundlagen der Befunderhebung und Behandlungsmöglichkeiten nahe bringen. Die hier angewandte Betrachtungsweise basiert auf den Techniken der manuellen Therapie und der Triggerpunkt-Therapie. Viele weit verbreitete Syndrome wie Tinnitus, Kopfschmerz oder Gesichtsschmerzen finden Ihre Ursache in cranio-mandibulären Dysfunktionen. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manualtherapeutischen Techniken beseitigt werden.

Inhalt:

  • Anatomie und Biomechanik des Kiefergelenkes
  • Funktionen des Kiefergelenkes
  • Pathomechanik („Kieferklemme“, „Knacken“ usw.)
  • die Rolle des Kiefergelenkes in der Physiotherapie
  • Tinnitus und Kiefergelenk,Palpation und Befunderhebung
  • Therapieansätze (Manuelle Therapie, Triggerpunkt Therapie, MTT usw.)
  • Möglichkeiten der Kooperation mit Zahnärzten, Kieferorthopäden und Kieferchirurgen
Kursleitung
Christian Lieser
Termin
22.10.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 125,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

In Zusammenarbeit mit der Fortbildungsakademie Markus Pschick bieten wir folgende Kurse an.

www.fobi-akademie.de

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Spannungskopfschmerz
23.10.2017
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Eine der häufigsten Formen des Kopfschmerzes ist der Spannungskopfschmerz. Dieser wird auch als Druckkopfschmerz bezeichnet.
Ihm liegt meist eine Störung der Zirkulation des Liquors und / oder der venösen intracraniellen Abflüsse zugrunde. Die venösen Abflüsse werden meist durch bestimmte Muskeln oder die Stellung des Atlas irritiert. Die Zirkulation des Liquors kann ebenfalls durch die Stellung des Atlas, aber auch durch intracranielle Spannungsverhältnisse gestört werden. Schulmedizinisch erfolgt nach Ausschluss eines symptomatischen Kopfschmerzes (wie z.B. einer Migräne, Clusterkopfschmerz oder Blutung) eine Schmerztherapie. Da jedoch eher symptomatisch behandelt wird, sind die Ergebnisse für die beteiligten Patienten und Therapeuten aber häufig unbefriedigend.

Aufbau:
Zunächst erfolgt eine Einführung in die zur Behandlung relevante Anatomie. In der Folge werden die Entstehungsmechanismen des Spannungskopfschmerzes dargestellt. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren sie unterhält. Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden darlegt und erklärt.
Es werden diagnostische Techniken wie die Atlastherapie, Craniosakrale Techniken am Schädel und Sinusreleasetechniken, sowie Techniken zur Muskelentspannung vorgestellt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen, sowie die oben aufgezeigten Techniken werden ausführlich gezeigt und selbst geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden effektiv anwendbare Behandlungskonzepte erstellt und eingeübt.

Inhalt:

  • Einführung in die zur Behandlung relevante Anatomie
  • Darstellung der Pathologie Spannungskopfschmerz
  • Erlernen der notwendigen Behandlungstechniken (Atlastherapie, notwendige Muskelentspannungen, Craniosacrale Techniken am Schädel, Sinusreleasetechniken)
  • Erstellung eines Behandlungskonzeptes zur Therapie des Spannungskopfschmerzes
  • Üben der Grifftechniken und Ihrer Abfolge
Kursleitung
Jens Schönbeck, Dr. med. Bianca Schönbeck
Termin
23.10.2017
Zeiten
09:00–18:30 Uhr
Kursgebühr
€ 125,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, interessierte Ärzte
Informationen

Preis inkl. Skript

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Das Routinekonzept in der Therapie
02.–05.11.2017
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Kursziel:
In diesem Kurs erlernen, Sie wie durch routinierte, rotatorische und rhythmische Bewegungen
der Patient in seiner Gesamtheit untersucht und behandelt wird. Es gelingt Ihnen, durch eine
weiche und schmerzfreie Behandlung das myofasziale Netzwerk zu stimulieren, die Zirkulation
der verschiedenen Flüssigkeiten zu regulieren und eine freie Impulsweitergabe durch die peripheren
Nerven zu aktivieren.

Lernziel:
Sie erarbeiten sich tiefgehende Einblicke in die anatomischen Transportwege unserer Ver- und
Entsorgungssysteme sowie eine Folge von aneinander gekoppelten Techniken (Routine), mit
denen Sie die gefundenen artikulären Dysfunktionen und gestörten Flüssigkeitsfluktuationen
sanft, aber trotzdem spezifisch, akkurat und intensiv behandeln ohne die Ganzheitlichkeit des
Patienten aus den Augen zu verlieren.

Hintergrund:
Das Routinekonzept ist eine Behandlungsform, basierend auf den Ideen und Philosophien der
Osteopathen J. M. Littlejohn, J. Wernham und G. Zink.
Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeiten waren die Haltung, fasziale Spannungen und deren
Wirkung auf das zirkulatorische System. Das daraus entwickelte Diagnose- und Behandlungsverfahren
hilft Ihnen durch wenige Griffe die dysfunktionalen Regionen in Ihrem Praxisalltag
zeitsparend zu diagnostizieren und zu behandeln.
Der Kurs wurde von das mediABC, Herrn Rudi Amberger, konzipiert.

Lehrplan: Theorie 30%, Praxis 70%
• Anatomie der Transportwege
• Anatomie der Grenzflächen und ihre klinischen Auswirkungen
• Einführung und Hintergrund zum Bodyadjustment
• Einführung und Hintergrund zum Zink-Pattern
• Diagnose und Behandlungsverfahren

Kursleitung
Rüdiger Aratsch
Termin
02.–05.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 435,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, MB mit MT, Heilpraktiker, andere Berufe nach Absprache
Informationen
Jetzt anmelden

Systematische Diagnostik und Therapie der Brustwirbelsäule und der Rippen - Das InDiTh® Konzept
02.–03.11.2017
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Wege zur effektiven Therapie

Die Brustwirbelsäule in Verbindung mit den Rippen kann Ursache für vielschichtige Beschwerdebilder
sein. Eine gut durchgeführte Diagnostik mit Testung und Differenzierung der verschiedenen
möglichen Pathologien sowie ein richtiges Deuten der Patientenangaben ist die Grundlage
für eine gute und erfolgreiche Therapie.
Dieser Kurs soll durch das Vermitteln von anatomischen und funktionellen Grundlagen in Kombination
mit Behandlungstechniken mehr Sicherheit und Therapieerfolg bringen.

Lernziel:
Sie erlernen eine effektive Befunderhebung aus verschiedenen Behandlungstechniken (manualtherapeutischen
und osteopathischen Techniken) in Kombination mit der richtigen Deutung
der subjektiven Beschwerdedarstellung durch den Patienten. Auch die Rolle möglicher Diaphragmastörungen
und Störungen des Thoracic outlet und ihrer Auswirkungen werden in diesem
Kurs besprochen. In der Folge erlernen Sie die therapeutische Konsequenz und das Erstellen
eines effektiven Therapieplanes.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt auf dem praktischen Üben der diagnostischen und
therapeutischen Griffe.

Inhalt:

  • Anatomie der Region
  • wichtige funktionelle Zusammenhänge / Bezüge zu anderen Körperregionen
  • Physiologie und Pathologien (Blockierungsphänomene, Facettenstörungen, ventrale
    und dorsale Rippenblockierungen, radikuläre Ausstrahlungen (Intercostalneuralgien),
    Bandscheibenvorfälle und Bandscheibenvorwölbungen, Störungen des cervikothorakalen
    Überganges (CTÜ), Faszienstörungen, M. Scheuermann, Skoliose, Frakturen,
    funktionelle Herzbeschwerden, Störungen des Diaphragmas, Thoracic outlet
    Phänomen, usw.)
  • Deutung entsprechender Röntgen- und CT-Bilder
  • Befunderhebung mittels Anamnese und spezifischer Testung
  • Differenzialdiagnostische Testung und deren Deutungen: Provokationstests Rippen
    und Brustwirbelsäule (1. Rippe, Facettengelenke), Testung des Thoracic outlet
    Bereiches
  • Erarbeiten eines effektiven Therapieansatzes nach Befund
  • Fallbeispiele und Praxisteil mit Üben der Techniken
  • Grundlagen der therapeutischen Strategie
  • Vorstellung verschiedener Mobilisationstechniken für die Wirbelsäule (WS Balancing,
    MET Techniken u.a.)
  • spezifische Weichteiltechniken für M. erector trunci, Intercostalmuskulatur u.a.
  • spezifische und unspezifische Traktionstechniken an der BWS, segmentnahes Arbeiten
    bei Facettengelenksstörungen, sanfte Korrekturmaßnahmen bei Rotationsfehlstellungen
    von Wirbeln, Mobilisation der dorsalen und ventralen Rippengelenke
  • Diaphragmatechniken, spezifisches Stabilisationsprogramm
  • Automobilisation der BWS
Kursleitung
Jens Schönbeck
Termin
02.–03.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 250,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte
Informationen

Das Buch zum Kurs „Systematische Diagnostik und Therapie der Brustwirbelsäule und
des Thorax--Das InDiTh® Konzept“ (ISBN 978-3-9817084-3-1) kann beim Dozenten oder
über www.indith-konzept.de erworben werden.

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Systematische Diagnostik und Therapie der Halswirbelsäule und der OAA Region - Das InDiTh® Konzept
04.–05.11.2017
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Wege zur effektiven Therapie

Eine gut durchgeführte Diagnostik mit Testung und Differenzierung der verschiedenen möglichen
Pathologien sowie ein richtiges Deuten der Patientenangaben ist die Grundlage für eine gute und
erfolgreiche Therapie. Viele Therapeuten behandeln die HWS bzw. die Okzipital/Atlasregion nur
ungern oder mit Unbehagen. Dieser Kurs soll durch das Vermitteln von anatomischen und funktionellen
Grundlagen in Kombination mit manuellen und osteopathischen Techniken zur Differenzialdiagnostik
und Behandlungstechnik mehr Sicherheit und Therapieerfolg bringen.

Lernziel:
Sie erlernen eine effektive Befunderhebung aus verschiedenen Behandlungstechniken (manualtherapeutischen
und osteopathischen Techniken) in Kombination mit der richtigen Deutung
der subjektiven Beschwerdedarstellung durch den Patienten. Auch die typischen Belastungsmuster
für die Okziput-Atlas-Axis (OAA) Region und den cervikothorakalen Übergang (CTÜ)
werden in diesem Kurs besprochen.
In der Folge erlernen Sie die therapeutische Konsequenz und das Erstellen eines effektiven
Therapieplanes.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt auf dem praktischen Üben der diagnostischen und
therapeutischen Griffe.

Kursinhalte:

  • Anatomie der Region
  • Wichtige funktionelle Zusammenhänge / Bezüge zu anderen Körperregionen
  • Physiologie und Pathologien (Blockierungsphänomene der Facettengelenke,
    Schwindel, Kopfschmerz, radikuläre Ausstrahlungen, Bandscheibenvorwölbungen
    und Bandscheibenvorfall, Atlasfehlstellungen, Frakturen, craniale Abflussstörungen,
    Schleudertraumen, Faszienstörungen, Einflüsse distaler Organe auf die HWS usw.)
  • Deutung entsprechender Röntgen- und CT-Bilder
  • Befunderhebung mittels Anamnese und spezifischer Testung
  • Differenzialdiagnostische Testung und deren Deutungen, sinnvolle und notwendige
    Provokationstests
  • Erheben eines Muskelstatus
  • Erarbeiten eines effektiven Therapieansatzes nach Befund
  • Fallbeispiele, z. B. cervikothorakale Belastungsstellung und deren Behandlung
  • Praxisteil mit Üben der differenzialdiagnostischen und therapeutischen Griffe
  • Grundlagen der therapeutischen Strategie
  • Vorstellung verschiedener Mobilisationstechniken für die Wirbelsäule
  • Spezifische Weichteiltechniken für M. trapezius, M. sternocleidomastoideus,
    M. levator scapulae, kurze Nackenmuskulatur u.a.
  • Spezifische und unspezifische Traktionstechniken an der HWS
  • Segmentnahes Arbeiten bei Facettengelenksstörungen
  • Sanfte Korrekturmaßnahmen bei Rotationsfehlstellungen von Wirbeln und speziell
    des Atlas
  • Atlastherapie
  • Spezifisches Stabilisationsprogramm HWS
  • Neuronale Mobilisationstechniken

Kursleitung
Jens Schönbeck
Termin
04.–05.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 250,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte
Informationen

Das Buch zum Kurs „Systematische Diagnostik und Therapie der Halswirbelwirbelsäule
und der OAA-Region-Das InDiTh® Konzept“ (ISBN 978-3-9817084-0-0) kann beim
Dozenten oder über www.indith-konzept.de erworben werden.

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Zertifikatskurs-Integrative Manuelle Therapie
09.–12.11.2017
+
10 Module mit KG Gerät

…integrativ, weil wir Manuelle Therapie als integrativen Bestandteil der Osteopathie verstehen
und lehren.

Sie erarbeiten sich ein fundiertes und vor allem anwendungsbereites theoretisches und praktisches Wissen in der Manuellen Therapie, das Sie in die Lage versetzt, über eine Behandlung am Schmerzort hinaus das Beschwerdebild des Patienten funktionell zu ergründen und mit diesem Verständnis nachhaltig bis zur Ursprungsläsion zu behandeln

Kurssystem:
Modul I: Einführung, Grundlagen, Anatomie in vivo, Befunderhebung
Modul II: LWS, BWS, Rippen
Modul III: Knie, Fuß
Modul IV: ISG, Becken, Hüfte
Modul V: SIG, Ursachen-Folge-Ketten, Krankheitslehre, Zwischenprüfung
Modul VI: Hand, Ellenbogen
Modul VII: HWS, OAA, Kiefer
Modul VIII: Schulter(gürtel), Ursachen-Folge-Ketten, Krankheitslehre,
Zwischenprüfung
Modul IX: Neuromuskuläre Strukturen, Trainingsmethoden
NEU: optional mit Zertifikat KGG (20 UE für Praxis zusätzlich)

In den Modulen II-IX erlernen Sie zum jeweiligen Thema:
Anatomie, Funktionelle Anatomie, Biomechanik, Befund, Safety- Test und die Behandlung.

Modul X: Refresher
Prüfung in Theorie (schriftlich) und Praxis

Kursleitung
Dirk Pechmann
Termin
09.–12.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 290,00
Ort
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister, Ärzte
Informationen

In Zusammenarbeit mit das mediABC Nürnberg wird dieser Kurs angeboten.

KG Gerät: Im Kursteil IX können Sie optional das Zertifikat KG Gerät erwerben mit nur 20 Unterrichtseinheiten zusätzlich! Zertifikat MT: Wird gemäß § 125 SGB V von den Spitzenverbänden der Krankenkassen als zertifizierte Weiterbildung anerkannt. Optional mit Zertifikat KGG.

Beachte: Buchung der MT-Ausbildung muss komplett erfolgen!

Preis: 3065 € (290 € pro Modul, 195 € KGG optional, 165 € Prüfungsgebühr)

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Erste Hilfe - Ausbildung
19.11.2017
+

In diesem Kurs werden die wesentlichen Inhalte der Ersten Hilfe wiederholt. Dabei wird besonders viel Wert auf praktische Übungen gelegt.

Kursleitung
Thomas Knödel
Termin
19.11.2017
Zeiten
08:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 50,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Interessierte
Informationen



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Die 11 wichtigsten osteopathischen und chiropraktischen Techniken an der Wirbelsäule
25.–26.11.2017
+
Sanfte Chiropraktik

In Deutschland gewinnt die Behandlung mit manuellen Therapien immer mehr an Bedeutung.
Es gibt zahlreiche Schulen und Weiterbildungseinrichtungen, die sich mit Manueller Therapie
und mit Osteopathie beschäftigen.
Die Ausbildungen sind teilweise sehr umfangreich und dauern, da sie in verschiedenen Blöcken
angeboten werden, manchmal mehrere Jahre.

Der von uns angebotene Kurs dauert 2 Tage. Wir gehen davon aus, dass unsere Schüler -
Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten - eine solide Ausbildung in Anatomie hinter sich
haben. Wir wiederholen auch Krankheitsbilder nicht in endlosen Ketten und gehen davon aus,
dass das alles bekannt ist. Der deutsche Physiotherapeut darf auch nicht manipulieren. Wir
zeigen deshalb alle Techniken auch als Mobilisation. An der sehr fligranen HWS sollte man
sich das sowieso gut überlegen, ob man überhaupt manipulieren will. Die Erfahrung hat uns
gelehrt, dass das nicht nötig ist. Hier reicht immer eine saubere Mobilisation. Unser Unterricht
ist so aufgebaut, dass jeder Teilnehmer anschließend einen Patienten nach osteopathischen
Regeln untersuchen und behandeln kann.

Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den bekannten Kontraindikationen!


Hier eine Aufzählung der von uns gelehrten Techniken:
•  Untersuchung der Beinlängendifferenzen mit resultierendem Beckenschiefstand
•  Das Sekundenphänomen
•  2 Techniken für das ISG
•  2 Techniken für die LWS
•  5 Techniken für die BWS
•  1 Technik für die HWS
•  1 Technik für die 1. Rippe

Wer unseren Kurs besucht hat, kann anschließend zur Vertiefung seines Wissens, ab und zu
nach Absprache einen Wiederholungskurs zum halben Preis buchen.

Kursleitung
Hermann Rakers
Termin
25.–26.11.2017
Zeiten
09:00–17:00 Uhr
Kursgebühr
€ 495,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, med. Bademeister
Informationen

www.rakers-medizinbedarf.de

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Rückenschul-Refresher-Übungskurs
04.–05.12.2017
+

Diese Refresher-Seminare dienen zur Vertiefung und Ergänzung der Inhalte des KddR-Rückenschul-Curriculums. Die Tatsache, dass die Rückenschule sich in einem Wandlungsprozess befindet sollte für uns alle eine Herausforderung sein, unseren Wissensstand an die neuen Inhalte anzupassen.
Um wirklich effektiv und zeitgemäß Rückenschule anleiten zu können, ist es notwendig, umzudenken und im Rahmen des Paradigmenwechsels neue Erkenntnisse und neue Methoden zu erlernen und anzuwenden. In diesem Kurs erlernen Sie eine Vielzahl an Übungsmöglichkeiten mit und ohne Kleingeräten, um wirklich effektiv und zeitgemäß Rückenschulkurse anleiten zu können. Die vorgestellten Übungsbeispiele zielen alle auf die Förderung der körperlichen Leistungsfähigkeit, wie Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination, Kondition, Gleichgewicht, Reaktionsfähigkeit hin.

Wir bieten diesen Kurs als reinen Übungskurs an. Er soll als Ideensammlung für Kursleiter gesehen werden und ist als Refresher-Kurs zur Erhaltung der Rückenschullehrerlizenz nach §§ 20 und 20a SGB V anerkannt.

Der Kurs umfasst 15 UE.

Inhalte:

  • Evaluation einer Rückenschule, Koordinationsschulung, Konditionsschulung
  • Gleichgewichts- und Reaktionstraining, Pezzi-Ball-, Trampolin-, Thera-Band-Übungen
  • Kleine Spiele, Partner-Übungen, Entspannungsübungen
Kursleitung
Markus Frey
Termin
04.–05.12.2017
Zeiten
14:00–16:00 Uhr
Zeitblöcke
04.12.2017
14:00–18:30 Uhr
05.12.2017
09:00–16:00 Uhr
Kursgebühr
€ 195,00
Ort
Nordhausen
Zielgruppe
Physiotherapeuten, med. Bademeister
Informationen
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